Sunchild/Antony Kalugin Project

The Invisible Line

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.08.2009
Jahr: 2009
Stil: Neo Prog

Links:

Sunchild/Antony Kalugin Project Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Sunchild/Antony Kalugin Project
The Invisible Line, Caerllysi Music, 2009
Antony KaluginVocals, Keyboards, Tambourine, Shaker, Rainstick, Triangles
Helen BourOboe
Alexander PastuchovBasson
Sergey KovalevVocals, Backing Vocals, Choir Vocals, Bayan
Olya KaganyukVocals, Backing Vocals
Sergey BalalaevDrums, Percussion, Tambourine
Kostya IonenkoBass, Acoustic Fretless Bass
Bogdan GembikGuitar
Roman GorelovAcoustic Guitar, Guitar, Choir Vocals
Victoria PartinchoVocals, Shakers, Backing Vocals
Artem VasylchenkoTenor Saxophone
Dmitri BondarevTrumpet, Flugelhorn
Lesya KofanovaFlute, Penny Flute
Alexey KhorolskiyGuitar
Yulya BilchukBandura
Produziert von: Antony Kalugin & William Mackie Länge: 69 Min 33 Sek Medium: CD
01. Postcards From The Past (Part 1)07. Fading Light
02. The Invisible Line (Part 1)08. Recollections
03. Raindrops09. Line In The Sand
04. Amalgama10. Postcards From The Past (Part 2)
05. A Moment In Time11. The Invisible Line (Part 2)
06. Time & The Tide

Unter der Bezeichnung SUNCHILD/ANTONY KALUGIN PROJECT ist in den Annalen dieser bedeutenden Institution des guten Musikgeschmacks bereits eine Rezension zu finden. Nämlich diejenige zu dem Doppel-Album "The Gnomon" aus dem Jahr 2008. Jetzt steht mit ’The Invisible Line’ das Nachfolgeopus dieser “Band“, bei welcher der Ukrainer Antony Kalugin die Fäden zieht, auf der Bewertungsliste.

Dass er in seinen Musikschöpfungen bevorzugt komplexe Themen behandelt, hat Herr Kalugin ja mit dem Debüt dieser Formation schon hinlänglich unter Beweis gestellt. Diesem Motto bleibt er auch mit ’The Invisible Line’ treu. Diesmal geht es um die unsichtbare Linie, die angeblich tief in jedem von uns zu finden ist. Sie trennt die richtigen von den falschen Entscheidungen. Welcher Art seine Entscheidungen sind, wichtig oder nicht, liegt in der ureigensten Verantwortung eines jeden Menschen. ’The Invisible Line’ soll ein kurzer Ausflug auf die andere Seite dieser ominösen Linie sein und spezielle Momente, sowie wichtige Entscheidungen beleuchten. Letztlich ist es eine universelle Geschichte, in der sich jeder wieder erkennen kann, der daran glauben will.

Das Multitalent Kalugin hat erneut eine ganze Anzahl von guten Musikern um sich geschart, von denen ihm rund die Hälfte bereits bei der Verwirklichung des vorhergehenden Werkes zur Seite standen. Für hohes, den anspruchsvollen Kreationen Kalugins entsprechendes, instrumentales Niveau ist also Sorge getragen. Da braucht sich wirklich niemand zu beunruhigen. Die Stücke sind durch die Bank allertypischster, aber trotzdem eigenständiger, Neo Prog vom Feinsten. Mal eben uninspiriert nachgemachter und -gespielter 08/15-Mist bleibt einem hier demnach glücklicherweise erspart. Jazzige Töne, Sphärenklänge und symphonische Passagen verstärken den durchweg positiven Eindruck, den ’The Invisible Line’ ohnehin schon vermittelt, noch hörbar. Die bereits von "The Gnomon" her bekannten Einflüsse sind hier erneut spürbar. Diese recht umfangreiche Palette wird noch um Trademarks von VAN HALEN (Keyboards bei Time & The Tide) und DEEP PURPLE (Keyboards bei Line In The Sand) und anderen Klassikern des Hard Rock ergänzt. Das Material kann demnach getrost als vielseitig bezeichnet werden. Es rockt satt, es fließt getragen und langsam vor sich hin und es hat poppige Momente. Keine Langeweile weit und breit zu entdecken.

’The Invisible Line’ produzierte Antony Kalugin, wie den Erstling auch, in bewährter Zusammenarbeit mit William Mackie. Das Tandem gibt keinerlei Anlass zur Klage. Es passt einfach alles.

Wer typischen und zeitlosen Neo Prog der abwechslungsreichen, mit anderen Stilrichtungen bzw. Unterstilrichtungen versetzten, Sorte mag, ist hier genau richtig. ’The Invisible Line’ von SUNCHILD/ANTONY KALUGIN PROJECT ist eine äußerst angenehme und qualitativ beachtenswerte Veröffentlichung mit hoher Halbwertzeit. Von Abnutzungserscheinungen kann da sicher auch nach x-maligem Anhören nicht gesprochen werden.

Michael Koenig, 21.08.2009

 

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