Survivor

Reach

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 24.03.2006
Jahr: 2006

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Survivor
Reach, Frontiers Records, 2006
Jim Jamison Lead Vocals
Frankie Sullivan Guitars, Vocals
Marc Droubay Drums
Chris Grove Keyboards
Barry Dunaway Bass
Produziert von: Survivor Länge: 54 Min 00 Sek Medium: CD
1. Reach7. The Rhythm Of Your Heart
2. Five Makes Steel8. I Don't
3. Nevertheless9. Half Of My Heart
4. Seconds Away10. Talkin' Bout Love
5. One More Chance11. Don't Give Up
6. Gimme The Word12. Home

Ich glaube, der Oggersheimer Patriarch wurde gerade zum zweiten Mal Kanzler, als SURVIVOR ihr letztes Studioalbum auf den Markt warfen.
Nun, mindestens 17 Jahre später, macht die Band ihrem Namen alle Ehre. Sie haben überlebt und senden neue musikalische Grüße aus dem Studio. "Reach" heißt ihr frischer Longplayer nach der langen Durststrecke für treue Fans.

Was hat sich geändert nach so einer langen Zeit? Kurz gesagt: Überhaupt nichts. Wo SURVIVOR draufsteht ist immer noch SURVIVOR drin. Meist schwungvoller Melodic Rock mit sehr radiotauglichen Melodien. Der Titelsong Reach würde sich auch wieder gut für einen neuen Rocky Film eignen. Die Nummer klingt ziemlich kommerziell und hätte Chancen, zumindest unter die ersten 1.000 in den Billboard Charts zu kommen. Mehr ist ja heute für Musik mit gespielten Instrumenten leider nicht drin.
Jimi Jamisons Stimme tönt, als würden wir uns noch in den 80er befinden. Der Junge muss die Jahre über jede Menge Fertiggerichte zu sich genommen haben, seine Stimme klingt jedenfalls gut konserviert. Immer noch toll anzuhören und sicherlich mit das Beste im Melodic Rock Entertainment.

SURVIVOR beginnen ihre Rock-Offensive schön knackig. Reach, Five Makes Steel und Nevertheless haben mächtig Drive und Melodien die sich beim Hörer einbrennen. Die Gitarrenarrangements sind nicht von schlechten Eltern und halten die sehr dezenten Keyboards auf Distanz.
Danach nimmt die Band auf Seconds Away und One More Chance etwas den Fuß vom Gas. Die Betonung liegt auf etwas, denn als Balladen verfügen die Songs doch über zuviel Power.
Nach dem wieder sehr rockigen Gimme The Word wird auf I Don't dem guten alten Westcoast gefrönt. Die ausgefeilteste Nummer auf der CD. Stilistisch bewegen sich SURVIVOR eindeutig auf DAKOTA Terrain. Das gefällt mir sehr gut und sorgt für Abwechslung im Programm.
Der Rest ist ein Mix aus mittleren und schnelleren Nummern. Lediglich der Rausschmeißer Home klingt mir ein wenig zu dröge. Gilbert O'Sullivan lässt grüßen.

"Reach" ist das gelungene Comeback einer Melodic Rock Institution aus den 80er Jahren. SURVIVOR klingen frischer denn je. Das liegt mit Sicherheit auch an der guten Produktion, die dem damals allerorten berüchtigten 80er Jahre Mief keine Chance lässt. Die CD macht Spaß. Das gilt auch nach mehrmaligem Hören.

Joachim Domrath, 24.03.2006

 

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