Suzanne Vega

Close-Up Vol 2, People & Places

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.10.2010
Jahr: 2010
Stil: Singer/Songwriter, Folk

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Suzanne Vega Homepage



Redakteur(e):

Frank Ipach


Suzanne Vega
Close-Up Vol 2, People & Places, Cooking Vinyl, 2010
Suzanne VegaVocals, Guitar
Mike ViscegliaBass
Gerry LeonardGuitars
Produziert von: Suzanne Länge: 48 Min 04 Sek Medium: CD
01. Luka08. Rock In This Pocket (Song Of David)
02. Zephyr & I09. Angel's Doorway
03. NY Is A Woman10. Ironbound/Fancy Poultry
04. In Liverpool11. Neighboorhood Girls
05. Calypso12. Tom's Diner
06. Fat Man And Dancing Girl13. The Man Who Played God
07. The Queen And The Soldier

Große Überraschungen gibt es bei Suzanne Vegas eigenwilliger Karriererückschau nicht. Der Standard wurde vor einigen Monaten mit dem ersten Part ("Close-Up Vol 1, Love Songs" dieser auf vier Episoden angelegten Werkschau recht hoch gelegt. Nun gilt es, diesen guten Status zu halten, denn mehr Qualität als beim Startschuss geht wohl kaum.

Und siehe da, die Messlatte reißt bei Suzanne Vegas zweitem Sprung nicht, dafür ist ihr Songmaterial aus den letzten Jahrzehnten einfach zu stark. Frau Vega kapriziert sich dieses Mal auf Leute und Orte, folglich betitelt sie ihr Album: "Close-Up Vol 2, People & Places". Das macht zum wiederholten Mal große Freude, auch wenn der Eröffnungssong, das unvergessene und fantastische Luka in seiner schwer reduzierten und etwas spröde dargebotenen Art nicht gerade umwerfend daherkommt. Der erste Höhepunkt folgt an Nummer Drei mit dem wundervollen New York is a woman, eine bezaubernde und eindringliche Folkperle im klassischen Stile, eingerahmt mit einem schwebenden Streicherarrangement.

Im Zuge des Albums spielen Emotionen wie hin und her wogende Melancholie und stille Nachdenklichkeit eine wichtige Rolle und ähnlich wie beim Vorgänger wird die Vega'sche Gefühlwelt durch die meist sparsamen Arrangement und die Prominenz der Stimme noch intensiviert. Und, wer meint, die erneute Rückkehr in Tom's Diner könne inzwischen etwas dröge und langweilig werden, der sieht sich angenehm enttäuscht. Dieser Song ist auch in diesem von Bass und Streichern dominierten Gewand nicht unterzukriegen.
Zum Ende des Albums präsentiert uns Suzanne Vega mit The man who played God sogar noch eine im 60's Style angelegte Neukomposition und Co-Autorenschaft mit Mark Linkous (Dangermouse). Einfach Klasse.

Frank Ipach, 02.10.2010

 

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