Swinging Steaks

Sunday Best

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 28.07.2003
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Swinging Steaks
Sunday Best, Blue Rose Records, 2003
Tim Giovanniello Guitars, Vocals
Jamie Walker Guitar, Vocals
Jim Gambino Piano, Organ, Vocals
Paul Kochanski Bass, Vocals
Andy Plaisted Drums, Percussion
Steve Sadler Lap Steel, Guitar, Fiddle, Banjo
Warren Hood Fiddle
Produziert von: Swinging Steaks Länge: 58 Min 12 Sek Medium: CD
1. Good Day8. All The Love
2. Long Time9. Come And Get Your Love
3. Stick Around10. Downtown
4. Long Ride11. Stupid
5. Anna Lee12. Pictures
6. Bad Day13. Light Of The Moon
7. Time Stands Still

Klasse. Eine absolut tolle Scheibe die die SWINGING STEAKS, es ist ihre sechste, hier abgeliefert haben. Country-Rock at it's best, könnte man sagen.
Ein Gram Parsons hätte mit Sicherheit seine absolute Freude an dieser Band, ebenso wie ich. Kann kein Zufall sein, dass ich dieses Review heute am Sonntag schreibe.

Good Day heißt der erste Song und die Band legt voller Drive los. Ein hervorragendes Zusammenspiel und der Harmonie-Gesang ist erste Sahne.
Ein paar Querverweise? Bei Long Time sind die LOS LOBOS zu Zeiten von "By The Light Of The Moon" nicht weit weg und, auch wenn's kein Walzer ist, ich sag trotzdem Country-Waltz, bei Stick Around kommt mir Dwight Yoakam in den Sinn.
Der Country-Shuffle Long Ride sorgt dafür, das weiterhin keine Langeweile aufkommt, mit einem wundervoll perlenden Piano und die typischen Licks der Gitarren klicken sich immer wieder zwischenrein (ich fürchte mein Bürostuhl macht's nicht mehr lange mit...).
Anna Lee hat auch wieder dieses Los Lobos-Feeling, nicht zuletzt weil die Stimme auch Richtung David Hidalgo klingt.

Das sind natürlich alles nur Hilfen und Verweise, denn die Swinging Steaks haben schon ihren eigenen Sound und Stil.
Ein großes Plus ist der hervorragende mehrstimmige Gesang, den auch die EAGLES etwa bei Bad Day nicht besser hingekriegt hätten. Die Nummer ist eigentlich Hit-prädestiniert.
Das mit dem Gesang trifft auch auf Time Stands Still zu und das mit den Eagles erst recht.
Take It To The Limit sag ich da nur.

Wie hat das amerikanische "Creem"-Magazin mal geschrieben: "the best country-rock out of Boston since Harvard student Gram Parsons put together his International Submarine Band", und ich würd' mal sagen: Recht haben sie!

Da fällt mir noch eine Band ein: NRBQ. Bei dem swingenden, mit Fiddle verzierten, All The Love wären die auch mit über die Steppe gehoppelt.
Und so geht's bei Come And Get Your Love weiter (ich muss aufpassen, das meine Finger kein Piano spielen auf der Tastatur...).
Good time, ladies and gentleman!

Und immer wieder erfreut man sich an dem Gesang sowie der perfekten Dynamik im Zusammenspiel der Band. Die perfekte Produktion trägt ihren Teil dazu bei.
Pictures hat vom Gesang her was von I'd rather go blind, ist aber ansonsten bester Midtempo-Country-Rock. Ein weiterer "Must-Hit".
Also wenn die das live auch so hinkriegen, dann brauchen die sich vor keinem Act in ihrer Kategorie zu verstecken!

Mit der Ballade Light Of The Moon klingt eine ebenso kurzweilige wie perfekte Country-Rock Scheibe aus. Ein letztes Mal ertönen die Fiddle und die Harmony-Vocals.
So, und heut' Abend wird gegrillt. Mit Bier, Bratwürst' und... Steaks. Was sonst?

Nachtrag: Ich wunderte mich gleich, warum die CD 40 (!) Titel anzeigt. Nachdem bei Nr. 30 immer noch nix kam, hab ich ausgemacht um später festzustellen, dass beim 40. Titel die Band 30 Sekunden lang sich an mexikanischer Folklore ergötzt, abbricht und dann noch eine, leicht melancholische, akustische Ballade hinterher schickt. Also: Nicht zu früh aufgeben.

Epi Schmidt, 28.07.2003

 

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