Symphony X

Live On The Edge Of Forever

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.12.2001
Jahr: 2001

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Symphony X
Live On The Edge Of Forever, InsideOut Music, 2001
Russell Allen Vocals
Michael Romeo Guitars
Michael Pinella Keyboards
Jason Rullo Drums
Michael Lepond Bass
Produziert von: Eric Rachel & Michael Romeo Länge: 106 Min 49 Sek Medium: CD
1. Prelude9. The Eyes Of Medusa
2. Evolution (The Grand Design)10. Smoke And Mirrors
3. Fallen / Transcendence11. Church Of The Machine
4. Communion And The Oracle12. Through The Looking Glass
5. The Bird-Serpent War13. Of Sins And Shadows
6. On The Breath Of Poseidon14. Sea Of Lies
7. Egypt15. The Divine Wings Of Tragedy
8. The Death Of Balance /
Candlelight Fantasia

Progressiv-Metaller sind, von einer uns wohlbekannten rühmlichen Ausnahme abgesehen, mit die ärmsten Teufel im Musicbiz.
Da liefern technisch hervorragende Musiker mit steter Regelmäßigkeit hochklassige Alben ab, die vor Kreativität nur so strotzen, die Kritikerschar sinkt erfürchtig zu Boden, Musikerkollegen schwanken zwischen Bewunderung und Neid und die potentielle Kundschaft übt sich in Ignoranz und füllt sich die heimischen CD-Regale mit allem möglichen anderen Unfug.
Auch SYMPHONY X können davon ein langes Klagelied singen.

Nach fünf Studioalben war es für den New Jersey-Fünfer wirklich einmal allerhöchste Zeit, mit einem Livealbum an den Start zu gehen und "Live on the edge of forever" erfüllt mühelos alle in es gesetzte Erwartungen.

SYMPHONY X waren an den drei Aufnahmeabenden in Straßburg, Paris und Ludwigsburg in blendender Verfassung und strotzten geradezu vor Spielfreude.
Ja, genau so muss Progressiv-Metal klingen! Die Kompositionen sind gespickt mit überraschenden Breaks und Tempowechseln, verfügen aber auch über eingängige Hooklines als Fixpunkte und bleiben so für den Hörer nachvollziehbar.
Michael Romeo und Michael Pinella liefern sich ein ums andere Mal mitreißende Gitarren-/Keyboardduelle. Russell Allen singt wie ein junger Dio, äh Gott, und gehört wohl zu den unterbewertetsten Sängern der Szene und die Rhythemsection Rullo/Lepond hält den ganzen Laden nicht nur solide zusammen, sondern streut ebenfalls immer wieder geschickt Kostproben ihrer Klasse ein, die aufhorchen lassen.

Die Setlist lässt Kenner der Band ins Schwärmen geraten. Neben einer auf 9 Songs gestrafften Version der New mythology Suite bietet "Live on the the edge of forever" einen hervorragenden Überblick über das bisherige Schaffen der Band, wobei das Kultalbum "The divine wings of tragedy" auch den Stellenwert erhält, der ihm zusteht.

Ihr merkt, der Kritiker schlägt vor Begeisterung fast schon wieder Purzelbäume.
Die Band würde das auch gerne tun, wenn sie die nächste Abrechnung ihrer Plattenfirma vorgelegt bekommt.

Martin Schneider, 10.12.2001

 

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