Taking Dawn

Time To Burn


CD-Review

Reviewdatum: 28.03.2010
Jahr: 2010
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Taking Dawn
Time To Burn, Roadrunner Records, 2010
Chris BabbittGesang & Gitarre
Mikey CrossGitarre & Gesang
Andrew CushingBass & Gesang
Alan DoucetteSchlagzeug & Gesang
Produziert von: Elvis Baskette Länge: 39 Min 50 Sek Medium: CD
01. Time To Burn07. Godless
02. Like A Revolution08. Fight 'Em With Your Rock
03. Take Me Away09. Never Enough
04. So Loud10. Endlessly
05. Save Me11. The Chain
06. Close Your Eyes

Las Vegas – die Stadt der tausend Lichter ist vor allem für seine Kasinos und seinen verschwenderischen Lebensstil bekannt – und dafür, Ursprung der Fernsehserie CSI zu sein. Aus diesem Umfeld kommt die Band TAKING DAWN, die auf ihrem Debüt “Time To Burn“ einen sehr an den 80ern orientierten typisch amerikanischen Heavy Metal bietet. Dabei machen sie ihre Sache gut, ohne aber wirklich Überraschungen anzubieten oder besonders eigenständig daher zu kommen.

Aber wie sagt man so schön? Besser gut kopiert, als schlecht selber gemacht. Und die genannten Defizite machen TAKING DAWN mit Freude und Enthusiasmus zumindest teilweise wieder wett. Songs wie der Opener und Titeltrack machen einfach gute Laune und bleiben lange im Ohr hängen. Die Songs haben alles, was sie brauchen: knackige Riffs, guten Gesang sowie schöne Soli und natürlich die obligatorische herzzerreißende Ballade. Für eine Newcomer-Band bieten die Amis ein erfreulich gutes Songwriting. Sehr gelungen ist auch das abschließende FLEETWOOD MAC-Cover The Chain. Obwohl kaum verändert, klingt das Stück doch nicht fremdartig oder deplaziert auf dem Album.

TAKING DAWN bieten auf "Time To Burn" schnörkellosen amerikanischen Metal der Marke DANGER DANGER, STEELHEART, härtere WINGER oder melodischere RATT. Das alles ohne Ecken und Kanten. Die elf Songs (auf der Special Edition 14) sind perfekt umgesetzt und produziert. Das alles könnte der Band aus der Glitzerstadt tatsächlich den Weg in die Charts ebnen und den Grundstein für eine internationale Rockstar-Karriere legen. Hoffentlich haben dann die Folge-Alben aber etwas mehr Eigenständigkeit und Abwechslung zu bieten.

Marc Langels, 28.03.2010

 

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