Tentation

Le Berceau Des Dieux

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.10.2021
Jahr: 2021
Stil: Heavy Metal
Spiellänge: 42:26
Produzent: Tentation

Links:

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Plattenfirma: Gates Of Hell Records

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Ram

Iron Maiden

Gojira

Dagoba

Lazuli

Nemo

Titel
01. L’Exode
02. Le Couvent
03. La Chute Des Titans
04. Interlude
05. Le Taureau D’Airain
 
06. Conquérants
07. Baldr
08. Blanche
09. L’Enfant De Gosthal
10. Heavy Metal
Musiker Instrument
Patrice Rôhée Gesang
Guillaume Dousse Gitarre
Guillaume Pastor Bass
Laurent Metivier Schlagzeug
Gastmusiker
Patrice Le Calvez Gesang
Iron Jérémy Gesang
Jey Deflagratör Gesang

Die französische Rock- und Metal-Szene hat in den vergangenen Jahren wirklich einige hervorragende Bands hervorgebracht, an deren Spitze momentan wohl ohne Zweifel GOJIRA stehen. Aber auch DAGOBA, LAZULI, NEMO und viele mehr müsste man hier aufführen. Das Besondere an den beiden letztgenannten Bands ist dabei, dass sie auch in ihrer Muttersprache singen. Und so hält es auch die Band TENTATION aus dem mittelalterlichen kleinen Städtchen Torreilles im Süden Frankreichs, die mit "Le Berceau Des Dieux" ihr Debüt-Album vorgelegt haben.

Musikalisch hat es der Band aber der traditionelle Sound der New Wave of British Heavy Metal angetan, denn klassischer als TENTATION kann man den Sound kaum präsentieren. So klingen die Franzosen denn auch mehr als nur ein gutes Stück weit von den ganz frühen IRON MAIDEN inspiriert. Eine heutige Entsprechung könnten etwa die Schweden RAM sein, die einen ähnlichen Sound ihr eigen nennen. Aber alleine der Klang wäre nichts wert, wenn es der Band nicht auch gelingen würde, gute Songs zu komponieren.

Photo-Credit: Laurne Coranti-Herten

Dass sie das können, beweisen die vier Franzosen hier mit Metal-Perlen wie La Chute Des Titans, Le Taureau D’Airan oder Conquérants. Ebenso überzeugen können auch das straighte L’Exode, das etwas schmissigere Le Couvent oder das abschließende Heavy Metal. Der Sound der Scheibe ist dabei ganz klar an den Klassikern wie “Killers“ orientiert und definitiv nicht auf modern getrimmt. Das Einzige, was man hier bemängeln könnte, ist, dass Sänger Patrice Rôhée ruhig etwas mehr in den Vordergrund gerückt hätte werden können. Das fällt insbesondere beim Opener L’Exode sehr auf, bevor man sich daran gewöhnt.

Ansonsten gibt es wenig, was es an dem Debüt nicht zu mögen gibt. Nun gut, die beiden kurzen Instrumentals Interlude und L’Enfant De Gosthal hätte es aus einer Sicht nicht gebraucht, aber sie stören auch nicht wirklich übermäßig. Insbesondere Freunde des traditionellen, frühen Heavy Metal-Sounds und regelmäßige Besucher des Keep It True-Festivals sollten sich "Le Berceau Des Dieux" definitiv nicht entgehen lassen.

 

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