T.G. Copperfield

Magnolia


CD-Review

Reviewdatum: 12.02.2019
Jahr: 2019
Stil: Americana, Roots-Rock
Spiellänge: 41:34
Produzent: T. G. Copperfield & Hubi Hofmann

Links:

T.G. Copperfield Homepage

T.G. Copperfield @ facebook


Plattenfirma: Timezone Records


Redakteur(e):

Frank Ipach


s. weitere Künstler zum Review:

Guns'N'Roses

Bruce Springsteen

The Eagles

Ryan Adams

Tom Petty

Titel
01. They Put Out The Fire
02. Saving Grace
03. The Loneliest Place
04. One More Song To Play
05. What Have I ?
06. Magnolia
 
07. Roll With The Punches
08. Endless Summer
09. Chasing Sparrows
10. Purple Moon
11. Between The Lines
12. The Losing End
Musiker Instrument
T.G. Copperfield Guitars, Vocals
Michael Drums
Michael Karl Bass
Claus Piano, Organ, Rhodes
Guests:
Hubi Hofmann, Verena Kirchberger, Tom Schmidbauer, Myles Tyler, Jake Roeder Lead Vocals

Der immerwährende Boss und die längst verwelkten GUNS 'N' ROSES haben es einst vorgemacht und zwei Alben an einem Tag veröffentlicht. Springsteen kam mit "Lucky Town" und "Human Touch" im Jahre 1992 in die Charts und die ROSES erweiterten 1991 ihren Horizont mit "Use Your Illusion I & II".

Der Regensburger Akkordarbeiter T.G. Copperfield, der in den letzten paar Jahren fast so viele Tonträger unters Volk brachte wie weiland Ryan Adams in seinen besten Tagen, beschenkt seine Fans nun am 08. Februar mit zwei höchst unterschiedlichen Alben.

Zum einen gibt es die Wiederaufstehung der guten alten Rocktruppe 3 DAYZ WHIZKEY mit ihrer beachtlichen "Common Buzzard Blues" Comeback Scheibe. Zum anderen die etwas weniger rockige und mehr ins Americana-Genre zielende T.G.Copperfield Platte "Magnolia". Zwei feine Alben, die einmal mehr beweisen, dass die sprichwörtlichen zwei Herzen, die offenbar in Copperfields Brust schlagen, durchaus in einem reibungslosen Einklang pochen.

Neben aller handwerklichen und songschreiberischen Versiertheit und Vielfalt zaubert Mr. Copperfield auf "Magnolia" einige schöne Überraschungen aus seinem Hut. Vor allen Dingen erfreut uns der umtriebige Rocker mit einigen kompetenten und tollen Gastsängern wie 3 DAYZ WHIZKEY Band-Kumpel Myles Tyler (der The Loneliest Places in schöner EAGLES Manier singt) und seinem Co-Produzenten 'Hubi' Hofmann, der One More Song To Play mit seiner Ryan Adams Verwandschaft und seinen geschmeidigen Lead-Vocals zu einem echten Ohrwurm macht.

Tom Schmidbauers honigsüße Country-Stimme verleiht solchen pathetisch verklärten Nummern wie Magnolia und Endless Summer den nötigen Schmelz. Jake Roeder sorgt in der lebhaften Tom Petty Reminiszenz Saving Grace für den nötigen Biss. Und die blutjunge Verena Kirchberger empfiehlt sich in der whiskygetränkten Southern Rock Ballade Purple Moon mit ihrer unerwartet packenden Stimme für höhere Weihen und weitere Duett-Partnerschaften in Copperfields Zukunft.

Mit der durch und durch kurzweiligen und angenehm charmanten Songzusammenstellung auf "Magnolia" beweist T.G. Copperfield einmal mehr, dass er das traditionelle Songwriting ABC im Geiste eines Tom Petty locker beherrscht und sich im Glanze seiner leuchtenden Vorbilder einen komfortablen und konkurrenzfähigen Platz an der Sonne erspielt hat.

 

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