The Black Sheep

"Wir konnten auf der Tour viele Menschen mitnehmen..."

( English translation by Google Translation by Google )

Interview

Reviewdatum: 05.03.2009
Stil: Alternative Rock

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The Black Sheep Homepage



Redakteur(e):

Kay Markschies


The Black Sheep
Wir konnten auf der Tour viele Menschen mitnehmen, Interview

THE BLACK SHEEP ist ein aufstebende Band aus Köln, deren vier Musikerinnen alle um die 20 Jahre alt sind.
Unlängst von einer Deutschland-Tour mit IN EXTREMO zurückgekehrt wird die Band Ende dieses Monats ihr Debutalbum "Not Part Of The Deal" über Roadrunner Records veröffentlichen.
Trish und Aurora blicken noch einmal auf die Tour zurück und aüßern ihre Wünsche und Hoffnungen für 2009.

Erzählt doch mal was über eure Gründungsgeschichte...

Trish: Die Gitarristin Johanna und Charly, unsere Sängerin, sind Schwestern und haben schon vor unserer Gründung im Juli 2005 zusammen Musik gemacht. Bassistin Aurora kannten sie aus dem Freundeskreis. Ich kam durch eine Internetanzeige, die die Mädels auf ihrer Homepage geschaltet hatten, dazu. Obwohl Köln ja schon ein Stück weg von Düren ist, wo ich wohne, habe ich mich bei Johanna gemeldet, am nächsten Tag haben wir uns getroffen und geprobt. Alles passte, also blieb es so...

Wie kam der Kontakt mit Roadrunner Records zustande?

Aurora: 2007 haben wir auf der Suche nach einer Plattenfirma viele Showcases gespielt. Also Auftritte, zu denen die Plattenfirmen eingeladen wurden, um uns anzuschauen. Roadrunner waren gleich beim ersten dabei und wir haben uns von Anfang an super verstanden.

Ihr habt euer Debütalbum mit Peter Keller unter sehr professionellen Bedingungen produzieren können, seid vor kurzem mit IN EXTREMO in großen deutschen Hallen unterwegs gewesen und habt jetzt allerhand mit der Promo eurer Platte zu tun. Wie kommt man als Newcomer mit so einer neuen Situation zurecht. Ist das eher positiver Stress?

Trish: Auf jeden Fall! Wobei ich dazu sagen würde, der "Stress" kam ja nicht von heute auf morgen. Wir bereiten uns ja schon seit Längerem darauf vor und ich denke, wir sind dadurch der Aufgabe durchaus gewachsen ;-) Außerdem klingt Stress so negativ, wir haben es uns ja so gewünscht und sind total happy, wie es gerade läuft.

Wenn man die Platte hört und euch live sieht, bemerkt man, dass ihr trotz eures jungen Alters an euren Instrumenten schon recht versiert seid. Wie sah eure musikalische Ausbildung aus?

Trish: Wir haben alle an unserem jeweiligen Instrument (und auch noch an anderen) Musikunterricht genommen. Das ging bei einigen von uns sogar schon bis zur studienvorbereitenden Ausbildung. Und zusätzlich zu dem wöchentlichen Unterricht gab es dann auch schon mal Workshops oder einzelne Privatstunden.
Uns ist es sehr wichtig, uns als Musiker weiterzuentwickeln.

Eure musikalischen Vorlieben, die ihr auf der Homepage nennt, sind von BJÖRK bis OPETH sehr breit gestreut. Wer hat euch musikalisch und eure stilistische Ausrichtung im wesentlichen beeinflusst ?

Trish: Ein richtiges Vorbild haben wir eigentlich nicht. Natürlich spielen die Bands, die man hört, aber unterbewusst immer eine Rolle, z.B. FOO FIGHTERS, MUSE oder DEFTONES. Wir mischen auch gerne mal elektronische Elemente in die Musik ein, so wie ENTER SHIKARI oder LINKIN PARK.

Wie kommt man als Alternative Rock-Band mit einem Label klar, das in erster Linie auf Metal ausgerichtet ist ?

Aurora: Wir haben alle viel und gerne Metal gehört oder hören es noch, daher ist die Materie uns alles andere als fremd. Dass wir stilistisch ganz am äußeren Rand von Roadrunner stehen, ist uns bewusst, aber wir können uns kein anderes Label vorstellen!

Wie waren die Reaktionen auf der Tour mit In Extremo ? Ich hatte den Eindruck, dass das Mitvierziger-Publikum zu Beginn der Show (auch wg. eures Alters) erst einmal ein wenig reserviert reagierte.

Trish: Ja, ich glaube, dass du da Recht hast. Aber ich finde, während des Konzerts hat man schon gemerkt, dass die Leute immer mehr auftauten und mitgingen.
Wir konnten auf der Tour doch viele Menschen mitnehmen. Das merkt man immer noch im Internet, da oft IN EXTREMO-Fans auf die Homepage gehen oder bei MySpace schreiben. Das freut uns natürlich sehr.

Wie sieht der weitere Verlauf im Jahre 2009 aus? In welchem Umfang werdet ihr das Album betouren ?

Aurora: Bisher stehen nur einzelne Konzerte, noch keine Tour an. Aber wir hoffen sehr, noch eine ähnlich geniale Supporttour spielen zu können wie die von IN EXTREMO. Und im Sommer werden wir natürlich auf vielen Festivals zu sehen sein. Unter freiem Himmel zu spielen, ist immer was ganz Besonderes!

Wer hat euch den Anstoß dazu gegeben, ein Instrument zu spielen und letztendlich Musiker zu werden?

Trish: Ich würde sagen, das waren wir alle selbst! Jede von uns hat die Musik für sich entdeckt.

Aurora: Ich würde eher sagen, dass die Musik mich entdeckt hat als ich sie. Sie hat mich gefangen und war nicht mehr bereit, mich loszulassen. Aber ich füge mich all zu gerne in dieses Schicksal ;-).

Wenn Du Mitglied in einer AllStar-Band sein könntest, wer sollte mit dir in dieser Band spielen?

Aurora: Mir würde Matthew Bellamy an der Gitarre und dem Gesang schon reichen, um komplett glücklich und zufrieden zu sein!

Currywurst oder Tofu?

Trish: Ich nehm definitiv Currywurst, Aurora würde wohl Tofu nehmen, da sie kein Fleisch isst. Charly nimmt dann das Eine, Johanna das Andere und dann mischen sie.

Konzentriert ihr euch erst einmal ganz auf die Musik oder habt ihr jeweils noch weitere (berufliche) Standbeine für eure Zukunft in petto?

Trish: Musik und die Band steht bei uns allen auf Platz 1. Selbst wenn es mit der Band nicht klappen sollte, würden wir etwas in dieser Richtung machen. Es gibt ja tausend Möglichkeiten, mit und um Musik herum zu arbeiten. Ob als Produzent, Songwriter, Musiker, etc.

Welcher Gig hat euch auf der IN EXTREMO-Tour denn am besten gefallen?

Aurora: Der Auftritt in Bielefeld war wohl der genialste. Zu dem Zeitpunkt (es war der vorletzte Gig) waren wir super eingespielt und das Publikum war unglaublich! Berlin war auch wunderschön, aber auch sehr traurig, da es der letzte Auftritt war.

Was wünscht ihr euch zukünftig für eure noch junge Musikkarriere?

Trish: Für die nähere Zukunft natürlich erst einmal, dass das Album gut anläuft und wir noch viel mehr Konzerte spielen können. In 2 oder 3 Jahren vielleicht ins Ausland gehen und dort touren, durch Japan z.B.. Es wäre super, auch in 40 Jahren noch als Musiker tätig zu sein. Am Besten dann auch noch in dieser Besetzung!

Wir wünschen euch dabei viel Glück !

 

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