The Breakers

The Breakers

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.07.2011
Jahr: 2011
Stil: Rock

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Redakteur(e):

Frank Ipach


The Breakers
The Breakers, Wicked Cool Records, 2011
Toke MistedVocals
Anders BruusGuitars
Klaus HojbjergGuitars
Jackie LarsenBass
Thomas StolsvigDrums
Produziert von: Stevie Van Zandt Länge: 40 Min 11 Sek Medium: CD
01. Start The Show07. Soulfire
02. The Jerry Lee Symptoms08. If You Need Someone
03. Rainy Day09. Baby Blue
04. Riot Act10. Union Street
05. If You Please11. Temptations
06. New York City12. Forever's A Long Time Gone

Aus der Biografie der BREAKERS geht hervor, dass die Jungs aus Kopenhagen, Dänemark, stammen. Ich hätte bei einem Blind Date wohl eher auf Großbrittannien oder auch Schweden getippt. Diese Skandinavier haben den Bogen offenbar raus, große musikalische Vorbilder so zu kopieren bzw. deren Spirit derart gefühlsecht zu verinnerlichen, dass man schnell auf sie reinfallen kann.

THE BREAKERS aus unserem Nachbarland Dänemark, deren drittes Album nun von niemand geringerem als Little Steven van Zandt (Bruce Springsteen) produziert wurde und vom prominenten Bob Clearmountain gemischt wurde, schicken sich an, den Sixties- und Seventies-Liebhaber mit eingängigem rockig, soulig, poppigem Hitmaterial zu betören.

Das klingt alles sehr charmant retro, verweist auf reichlich griffige Hooklines, die von Sänger Toke Nisted sehr versiert und mit leicht angerauter, an den jungen Rod Stewart erinnernder Stimme, vorgetragen wird, kann aber auf längere Sicht nicht genügend Tiefenwirkung entfalten. Bei näherer Betrachtung wirken diese hübschen Kleinode zwar nett und ansprechend, viele verlieren jedoch nach dem dritten, vierten Hören ihren anfänglichen Reiz und lassen die Ahnung aufkeimen, man habe hier ein etwas zu arg konstruiertes und kalkuliertes Machwerk am Start. So etwa nach dem Motto des Openers: "Hey ho, start the show, don't try to stop me coz I gotta go".
Das klingt dann gerne mal nach SMALL FACES, Van Morrisons THEM, dem jungen David Bowie oder dem frühen Rod Stewart, nach WHO bzw. Ocean Color Scene oder gar WET WET WET nach einem Adrenalinkick. Songs wie If you please und Baby Blue könnten im Erwachsenenradio rauf und runter gedudelt werden. Man würde im Auto wahrscheinlich sogar lauthals mitsingen, aber beim nächsten Hit wären die BREAKERS schon wieder in den unendlichen Ätherwellen versunken. Das Schicksal so manch eines netten Songs.

Die Tatsache, dass die Jungs derzeit im Vorprogramm von BON JOVI spielen, mag für viele ein Gradmesser darstellen, sollte aber nicht für übertriebene Irritationen sorgen. Das kann auch eine Chance sein...

Frank Ipach, 13.07.2011

 

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