The Brink

Nowhere To Run


CD-Review

Reviewdatum: 24.05.2019
Jahr: 2019
Stil: Hard Rock
Spiellänge: 57:17
Produzent: Nick Tauber

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Plattenfirma: Frontiers Music

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Bon Jovi

Def Leppard

Danger Danger

Girlschool

Inglorious

Marillion

The Treatment

Thin Lizzy

UFO

Venom

Titel
01. Little Janie
02. Break These Chains
03. Never Again
04. Save Goodbye
05. Take Me Away
06. One Night Only
07. Wish
08. Said & Done
 
09. Fairytale
10. Don‘t Count Me Out
11. Nothing To Fear
12. No Way Back
13. Are You With Me
14. Burn
15. Save Goodbye (Acoustic Version – Bonus Track)
Musiker Instrument
Tom Quick Gesang
Lexi Laine Gitarre, Keyboards & Gesang
Gaz Connor Bass
Davide Drake Bocci Schlagzeug
Izzy Trixx Gitarre & Gesang

Aus dem noch Vereinigten Königreich, genauer aus  Sheffield, kommt eine junge Band namens THE BRINK, die sich dem klassischen Hard Rock verschrieben hat. Damit reihen sie sich ein in die bereits beträchtlich lange Reihe an jungen britischen Rock-Bands von INGLORIOUS, THE TREAMTENT oder BIGFOOT (um mal nur ein paar zu nennen) gesellen. Musikalisch sind sie überwiegend – trotz ihrer Jugend – eher von den klassischen großen Hard Rock-Bands der 80er Jahre beeinflusst, so hört man stellenweise natürlich Einflüsse DEF LEPPARD (die ja auch aus Sheffield stammen), von BON JOVI oder aber typischen Sunset Strip-Bands wie DANGER DANGER. Stellenweise hört man aber auch aktuellere Einflüsse wie die 30 SECONDS TO MARS etc.

Dass Debüt-Album entstand unter der Ägide einer wahren Legende. Der britische Produzent Nick Tauber arbeitete unter anderem mit THIN LIZZY , MARILLION, GIRLSCHOOL, UFO und VENOM zusammen. Der Mann weiß also, wie eine gute Rock-Scheibe klingen muss und dieses Wissen hat er auch hier eingebracht. Denn “Nowhere To Run“ klingt wirklich wie eine richtig große Produktion im Sinne von BON JOVI und DEF LEPPARD. An diesem Aspekt gibt es nichts zu meckern. Wobei Tauber der Band aber nicht helfen konnte, dass ist das Songwriting. Die Lieder sind sicherlich in ihren Ansätzen nicht schlecht, aber doch wenig überraschend und verfügen dann eben nicht über den mitreißenden Chorus oder das großartige Riff, um zu überzeugen. Aber da haben BON JOVI zum Beispiel ja auch früh in ihrer Karriere massiv von ihrem Produzenten Desmond Child und dessen Songwriter-Talent profitiert.

Aber THE BRINK hilft es denn auch nicht, dass Frontmann Tom Quick über eine eher durchschnittliche Stimme verfügt, die den Liedern denn auch keinen zusätzlichen Glanz verleihen kann. In diesem Fall muss man leider feststellen, dass die Band über gute Ansätze bislang nicht hinauskommt. Einzelne Tracks wie der Opener Little Janie sind schon ganz ordentlich und auch die Ballade Wish, aber sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eben keine wirklichen Hits sind sondern nur ganz gute Lieder. Und da sind ihnen die oben genannten Landsleuten genauso weit voraus wie die Legenden, denen THE BRINK hier nacheifern.

 

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