The Crystal Caravan

Against The Rising Tide

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.01.2011
Jahr: 2011
Stil: Classic Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


The Crystal Caravan
Against The Rising Tide, Transubstans Records, 2011
Niklas "RG" GustafssonGesang
Björn LohmanderGitarre
Stefan BränbergGitarre
Jonas LindsköldOrgel
Pierre SvenssonBass
Annika BränbergPercussion
Christopher OlssonSchlagzeug
Produziert von: The Crystal Caravan Länge: 37 Min 10 Sek Medium: CD
1. We’ll Always Lose5. Focus
2. Love And Direction6. Blues Blues
3. Apple Hotel7. Take What's Yours
4. I'm A Stone8. Wrecking Ball

Mit der Musik ist es ein wenig wie im Mode-Business: Trends kommen und gehen und kommen wieder. In beiden Branchen gibt es aber auch Konstanten, das nennt man in beiden Fällen „Klassiker“. Ein Klassiker im Bereich der Noten und Instrumente ist die Rockmusik der 1960er Jahre. Dieser Sound, diese Leidenschaft, die Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten und neu zu definieren sorgen dafür, dass Bands wie LED ZEPPELIN, DEEP PURPLE, THE DOORS und viele andere auch heute noch Anhänger haben und immer wieder neue finden.

Diese Faszination scheint auch die schwedischen Band THE CRYSTAL CARAVAN gepackt zu haben, denn ihr Album “Against The Rising Tide“ atmet und lebt die Passion für die 60er Jahre mit einer mitreißenden Intensität vor. Die sieben Skandinavier machen Lust darauf, die Anlage bis zum Anschlag aufzureißen und lauthals mitzusingen. Die Einflüsse sind dabei ganz klar die großen Bands der damaligen Zeit von LED ZEPPELIN über DEEP PURPLE bis hin zu THE DOORS. Das zusammengebracht erschafft aber einen gewissen Grad an Wiederkennbarkeit, wenn auch nicht eine wirkliche Eigenständigkeit.

Die gesamte CD klingt naturgetreu wie aus den 60er Jahren. Der Sound ist warm, die Instrumente echt (und nicht gesamplet oder aber in einem neuartigen Keyboard abgespeichert), das Songwriting stimmig und mitreißend und die Leidenschaft mehr als nur spürbar. Wenn Sänger Niklas "RG" Gustafsson seine Stimme erhebt (die immer wieder an DOORS-Sänger Jim Morrison erinnert) dann vibriert das Trommelfell vor Freude. Eine ähnliche sonische Erfahrung war zuletzt das Debüt der Australier WOLFMOTHER, das mit einer ebensolchen Mischung und Spielfreude daherkam.

Leider ist das Werk mit gerade Mal acht Songs und einer Spielzeit von weniger als 40 Minuten sehr knapp ausgefallen. Aber dafür befindet sich unter den Stücken auch kein einziger Ausfall. Insofern verführt die Scheibe dazu, in der Dauer-Rotation einfach immer wieder zu laufen, denn echte Klassiker kommen eben nie aus der Mode.

Marc Langels, 05.01.2011

 

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