The Dead Daisies

Make Some Noise

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.08.2016
Jahr: 2016
Stil: Heavy Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


The Dead Daisies
Make Some Noise, SPV, 2016
John CorabiGesang & Gitarre
Doug AldrichGitarre
David LowyGitarre
Marco MendozaBass & Gesang
Brian TichySchlagzeug
Gastmusiker
Marti FrederiksenGesang
Suzie McNeilMundharmonika & Gesang
Produziert von: Marti Frederiksen Länge: 45 Min 07 Sek Medium: CD
01. Long Way To Go07. Last Time I Saw The Sun
02. We All Fall Down08. Mine All Mine
03. Song And A Prayer09. How Does It Feel
04. Mainline10. Freedom
05. Make Some Noise11. All The Same
06. Fortunate Son12. Join Together

Sie sind eine Band voller klangvoller Namen: THE DEAD DAISIES waren die Neben-Spielwiese von Dizzy Reed und Richard Fortus, bevor diese wieder zu ihrem Haupt-Brötchengeber GUNS N’ ROSES abkommandiert wurden. Daneben sind die bekanntesten Aushängeschilder der Band wohl John Corabi (der Kurzzeit-Sänger bei MÖTLEY CRÜE), Bassist Marco Mendoza (Ex-WHITESNAKE, -THIN LIZZY und -BLACK STAR RIDERS) sowie Schlagzeug-Vagabund Brian Tichy (dessen Credentials zu lange sind, um sie hier aufzuführen), die zusammen mit dem weiter an Bord verbliebenen Gitarristen David Lowy dann nach Verstärkung suchten. Die Entscheidung fiel dann auf Doug Aldrich, der Mendoza und Tichy schon von WHITESNAKE her kennt, daneben aber auch bei DIO sowie BURNING RAIN und REVOLUTION SAINTS seine spielerische Bandbreite unter Beweis stellte.

Somit sind die gravierendsten Unterschiede zwischen dem aktuellen Werk und dem Vorgänger, "Revolucion", dann auch eher Nuancen, denn Aldrich spielt ein Stück weit Metal-beeinflusster als sein Vorgänger, der ja eher aus der Rock'n'Roll-Schule der Gitarrenkunst kommt. Aber kompositorisch hat es bei der neuen Besetzung sofort wieder "Klick" gemacht, denn "Make Some Noise" ist ein rundum gelungenes Heavy Rock-Album mit starken Melodien, griffigen Hooks und einer Bomben-Produktion geworden. Für die zeichnete sich Marti Frederiksen verantwortlich, der der Band auch beim Songwriting hin und wieder behilflich war – eine Qualität, für die ihm schon so unterschiedliche Künstler wie AEROSMITH, BUCKCHERRY, Carrie Underwood, FOREIGNER und unzählige andere dankbar waren.

Photo-Credit: Oktober Promotion

Natürlich kann man bemängeln, dass THE DEAD DAISIES mit der THE WHO-Hymne Join The Band und Fortunate Son von CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL gleich zwei Cover-Versionen dabei haben, die das Album auffüllen. Vielleicht stammt die Entscheidung aber auch aus Aldrichs zwischenzeitlichem Gastspiel bei der Show "Raiding The Rock Vault", bei der ja auch zahlreiche Klassiker Abend für Abend für begeisterte Zuschauer und enthusiastische Musiker sorgten. Und wenn eine Band die Nummern dann so packend und leidenschaftlich vorträgt, wie dies hier der Fall ist, dann verstummt die Kritik an der Entscheidung eigentlich auch schon sofort wieder.

Die restlichen Kompositionen zeigen denn auch, dass THE DEAD DAISIES Fremdmaterial eigentlich nicht nötig haben, sondern es auch ganz wunderbar selbst können. Der Opener Long Way To Go sorgt direkt für die richtige Stimmung, die mit mitreißenden Songs der Marke We All Fall Down, Mainline, Make Some Noise, Last Time I Saw The Sun, How Does It Feel oder Freedom nur noch zusätzlich gesteigert wird. Und über einen Song wie Mine All Mine dürften sich wohl nicht nur AEROSMITH-Fans sehr freuen, da von den „Luftschmitzen“ ja wohl keine neue Musik mehr zu erwarten ist. Einzig die Balladen-Front ist schwach vertreten, aber das stört nicht, wenn ein Highlight das nächste jagt.

THE DEAD DAISIES landen mit "Make Some Noise" den zweiten Volltreffer in Folge, denn schon "Revolucion" war ein exzellentes Rock-Album. Der Wechsel an der Gitarren-Position macht sich nicht negativ bemerkbar, vielmehr bringt er neue Einflüsse in den Sound der Band. In dieser Form darf man sich schon auf die Gastspiele der Band Ende des Jahres zusammen mit THE ANSWER freuen.

Marc Langels, 30.07.2016

 

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