The Devil And The Almighty Blues

Tre


CD-Review

Reviewdatum: 01.04.2019
Jahr: 2019
Stil: Heavy Blues
Spiellänge: 48:34
Produzent: Fridtjof Lindeman

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Plattenfirma: Blues For The Red Sun

Promotion: Noisolution


Redakteur(e):

Ralf Stierlen

Titel
01. Salt The Earth
02. One For Sorrow
03. Lay Down
 
04. Heart Of The Mountain
05. No Man’s Land
06. Time Ruins Everything
Musiker Instrument
Arndt Olaf Andersen Vocals
Petter Svee Guitar
Torgeir Waldemar Engen Guitar
Kim Skaug Bass
Kenneth Simonsen Drums

Inzwischen sind sie längst mehr als nur ein Geheimtipp, diese tiefdunklen THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES aus der norwegischen Hauptstadt Oslo. Mit ihrem dritten Longplayer „Tre“ (was auf Norwegisch nicht nur „drei“ sondern auch „Baum“ bedeutet, und damit sehr gut den erdverbundenen, urwüchsigen Sound versinnbildlicht) demonstrieren die Jungs um Arndt Olaf Andersen wieder einmal, dass der Blues auch im Norden Europas seine Berechtigung hat.

Der ist wieder einmal schwer, kraftvoll, von subtiler Heavyness und Melancholie durchzogen, wirkt dabei aber belebend wie ein dreifacher Espresso. Schon der Zwölfminüter Salt The Earth zum Auftakt offenbart die ganz Faszination dieses dunkel-geheimnisvollen und doch erdigen Klangkosmos, während One For Sorrow mit nahezu entspanntem Flow daherkommt. Dem fast schon groovigen Lay Down folgt das knarzige Heart Of The Mountain, bevor man mit No Man’s Land in ultracooler Manier die Brücke zum Alternative Country schlägt.

Zum Abschluss wird es dann mit Time Ruins Everything wieder verhangen und schleppend, ohne in die Stereotypen des Doom zu verfallen. So ist „Tre“ in jeder Hinsicht und im wahrsten Wortsinne ein Treffer ins Schwarze und wird bei allen Fans gehaltvoller, bluesgetränkter Schwermut bestens einschlagen, wobei dieses Album auch Classic Rock, Stoner, Sludge oder Psychedelic Freunde ansprechen dürfte, so perfekt sitzt der Sound von THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES inzwischen.

 

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