The Dreams

Revolt

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 27.07.2010
Jahr: 2010
Stil: Rock

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Redakteur(e):

Martin Schneider


The Dreams
Revolt, Ferryhouse, 2010
Hans EdwardLead vocals, Guitar
CorfitzLead guitar, Vocals
EirikurBass, Vocals
HeinrDrums
Gäste:
Chief 1Keyboards, Programming
Bjarke FalgrenStrings
Christina GrothFemale vocals
Produziert von: Chief 1 Länge: 36 Min 35 Sek Medium: CD
01. Revolt06. Not Sad Forever
02. We Are The Murderers07. The Optimist
03. Under the Sun08. Too Late To Cry
04. Black Sheep09. This Is Not A Lovesong
05. United We Fall10. Insomnia Suite

Lasst euch bloß nichts vormachen. THE DREAMS sind nicht die neue Rocksensation! Da muss schon noch ein bisschen mehr kommen.

Die nach Dänemark übergesiedelten Färinger, die gerade MTV mit ihrer Single Revolt aufmischen sind aber eine junge, hungrige Band, die mit ihrer erfrischenden Mischung aus Rock, Punk und Ohrwurmmelodien den Zeitgeist perfekt widerspiegelt. Es wird auch schnell deutlich: Das Quartett kommt einen Tick schärfer rüber, als das Gros der Mitbewerber.

Ihr internationales Debüt "Revolt" ist eine gute Scheibe mit unverschämt frecher Kick Ass-Attitüde, verfügt trotzdem über nicht zu verachtende Massenkompatibilität und - last not least - überdurchschnittlich viele bemerkenswerte Songs für eine Band dieser stilistischen Ausrichtung.

Natürlich gehen einige Tracks, darunter auch die aktuelle Hitsingle, sehr auf 'Nummer sicher' und wildern in Gefilden, in denen sich sonst THE KILLERS und MANDO DIAO wohlfühlen. THE DREAMS verstehen es aber bei aller chartstauglichen Eingängigkeit immer wieder energische Gitarrenriffs zu integrieren und die scheinen nicht nur als Alibi gedacht.

Die Band hat auch einige richtig feine Ideen am Start. Ganz stark Under The Sun mit seinem indianischen Mantra, die Kirmesatmosphäre von Black Sheep und die effektiv eingesetzten Streicher bei Too Late To Cry.

Wer zudem noch P.I.L.s This Is Not A Love Song voller Ehrfurcht und dennoch eigenständig-originell covert, der zeigt, dass er zumindest seine Hausaufgaben in Punk- und Rockgeschichte gemacht hat. Alleine dafür verdienen THE DREAMS mehr Respekt als alle unpolitischen H&M- und 'Generation Golf'-Möchtegern-Punks zusammen.

Martin Schneider, 27.07.2010

 

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