The Flower Kings

Banks Of Eden

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.06.2012
Jahr: 2012
Stil: Progressive Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


The Flower Kings
Banks Of Eden, Inside Out, 2012
Roine StoltGesang & Gitarre
Tomas BodinKeyboards
Ola HedenKeyboards, Gitarre & Gesang
Jonas ReingoldBass
Felix LehrmannSchlagzeug
Hasse FröbergGesang & Gitarre
Produziert von: The Flower Kings Länge: 53 Min 58 Sek Medium: CD
01. Numbers04. For Those About To Drown
02. For The Love Of Gold05. Rising The Imperial
03. Pandemonium

Nach knapp fünf Jahren hatte Roine Stolt also wieder Lust, Lust auf seine Stammformation THE FLOWER KINGS, die er nach dem 2007er Album “The Sum Of No Evil“ und der danach folgenden Tournee erst einmal auf Eis gelegt hatte. Die Pause scheint der Band gut getan zu haben. Die Musiker konnten ihre Batterien aufladen, sich in anderen Projekten verwirklichen und so inspiriert wieder zu den Blumen-Königen zurückkehren.

Die Musik klingt sehr frisch und trotzdem vertraut. Die Trademarks des FLOWER KINGS-Sounds sind alle wieder vorhanden. Der singende Solo-Stil des Band-Bosses an der Gitarre, der kräftige und beschwingte Bass-Sound von Jonas Reingold, der bei anderen Bands eher untergeht als das treibende Fundament zu sein und dazu kommt das wieder ungemein variable Schlagzeugspiel, das dieses Mal von Neuzugang Felix Lehrmann stammt. Dazu kommt die unaufgeregte Art und Weise von Sänger Hasse Fröberg und Roine Stolt, der wie gewohnt ab und an das Mikro übernimmt. Sie erinnern immer wieder mehr an Geschichtenerzähler, die die Musik mit phantasievollen Geschichten ausschmücken.

Dazu zelebriert die Band wieder ihren entspannten und trotzdem spannenden Retro-Prog-Rock, der seine Quelle sowohl aus Bands wie YES, KING CRIMSON oder aber auch Frank Zappa zieht, sich aber auch von anderen Bereichen wie Jazz und Pop beeinflussen lässt. Daraus ergibt sich bei den FLOWER KINGS eine Mischung, deren Faszination sich nicht so sehr aus den unbestreitbaren technischen Qualitäten der einzelnen Musiker bezieht, sondern eher aus dem Ideen-Reichtum, der Liebe zum kleinsten Detail und dem schier unerschöpflichen Fundus an einschmeichelnden Melodien.

“Banks Of Eden“ ist ein starkes Comeback-Album der Schweden. Die Inspiration und die Spielfreude haben merklich von der Pause profitiert. Die letzten Alben davor waren keineswegs schlecht, ihnen fehlte im Vergleich zu “Banks Of Eden“ nur etwas die Euphorie, die das neue Werk auf der gesamten Länge ausstrahlt. Aber angesichts dessen, dass zum Beispiel die Auftaktnummer Numbers über 25 Minuten lang ist, sollten die Musikfreunde einiges an Geduld mitbringen. Dieses Album, das es übrigens auch als Special Edition mit vier Bonustracks gibt, will erforscht werden. Dafür ist die Folge lang anhaltender Hörgenuss.

Marc Langels, 14.06.2012

 

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