The High Hats

Too Much Is Never Enough

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Jürgen Ruland


Too Much Is Never Enough, Alleycat Records, 2008
Magnus PeterssonVocals
Tobias StandarGuitar & Vocals
Johan TenbrinkBass & Vocals
Kristian LehtoDrums
Produziert von: Magnus Petersson Länge: 39 Min 12 Sek Medium: CD
01. I Overdid It (2:20)08. Everybody's Scoring Dope (2:46)
02. Easy (2:44)09. Pissdrunk (2:30)
03. Bitterswede (2:50)10. Go Ahead (2:40)
04. S.N.A. (2.29)11. Gimme Something (2.20)
05. Believe (2.49)12. Fun In The Sun (2:35)
06. So Messed Up (3:02)13. I Love Drugs - I Love You (2:55)
07. I'm Doing Fine (3:14)14. Let's Kill Ourselves Tonight (3:23)

Synonyme für das Wort "Innovation" sind Begriffe wie Erneuerung, Erfindung, Neubelebung, Umschwung, Wiedergeburt oder Neuschöpfung. Wenn man also so will, wird auf "Too Much Is Never Enough" die Musik der Ramones wiederbelebt. 1,2,3,4 . Gabba Gabba Hey !!!!
Zwar können THE HIGH HATS nicht gleich mit Klassikern wie Blitzkrieg Bop oder Sheena Is A Punk Rocker aufwarten, doch mittels ein paar Akkorden und der Schrabbelgitarre eines Johnny Ramone kommt man den legendären Amis verdammt nahe. Und wer genau hinhört (... oder genug getrunken hat ...), findet in S.N.A. oder Gimme Something so manch erfreuliche Parallele zu einem gewissen Rockaway Beach.
In Everybody's Scoring Dope treffen die vier Schweden auf WEEZERs Buddy Holly, kontaktieren Joey & Johnny im Rocker-Himmel und feiern 'ne tolle Party am Strand.

Sex & Drugs & Rock'n'Roll sind nicht innovativ, aber geil! Mit ihren Surf-Punk-Nummern starten die HIGH HATS zur richtigen Jahreszeit durch. Fun In The Sun - .we're going to the sun, we're gonna have some fun . - weckt besonders bei den Backing-Vocals Erinnerungen an The Beach Boys. Brian Wilson würde allerdings zu Gesangsunterricht raten, denn der gute Magnus liegt bei Easy doch leicht neben der (Gesangs-)Spur. Davon abgesehen ist er aber recht fleißig, stammt doch das Gros des Songmaterials aus seiner Feder.
Kumpel Tobias hilft seinem Frontmann ab und zu dabei, ansonsten widmet er sich hauptsächlich dem Schrubben von wenigen wirkungsvoll eingesetzten Akkorden. Lästermäuler würden auch von einer gewissen Monotonie reden, aber wen kratzt das wirklich, wenn die Strandparty (... Baggerlöcher tun's auch ...) in vollem Gang ist? So 'ne Hymne wie I Love Drugs (I Love You) ist glatt prädestiniert für's nächste Stadion !!!!
Ansonsten tun es aber auch Knaller á la I'm Doing Fine (Punk der schmeckt wie Bubblegum und groovt wie die allseits bekannte Sau - Abt. Landwirtschaft) oder gepflegter Pogo in Form von Everybody's Scoring Dope.

"Too Much Is Never Enough" macht Spaß !!!! Das druckvoll produzierte Songmaterial geht sofort von der Birne in die Beine und dürfte in den Szene-Clubs sowie auf Konzerten für mächtig viel Bewegung sorgen. Nicht ganz so schnell wie die New Yorker Idole, dafür allerdings einen Zacken melodischer gehen die Nordländer zur Sache. Die vierzehn Tracks mögen auf wenigen Akkorden basieren, Langeweile ist während der knapp vierzigminütigen Spielzeit trotzdem ein Fremdwort.
So mancher Refrain erinnert an Kinderlieder (... ich hör' die vermeintliche geistige Elite schon mitleidig kichern ...), but who cares? Die fette Sechssaitige und die simplen, effektiven Beats ersticken solcherlei Pseudo-Kritiken mit ihrem nicht enden wollendem Drive im Keime.

Hey, Ho - Let's Go !!!! Rock'n'Roll will never die !!!! THE HIGH HATS sind der perfekte Beweis !!!!

(VÖ: 18.04.2008 - Check it out !!!!)

Jürgen Ruland, 15.04.08

 

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