The Jim Jones Revue

Here To Save Your Soul

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.11.2009
Jahr: 2009
Stil: Garage/Rock′n′Roll

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


The Jim Jones Revue
Here To Save Your Soul, Blues Punk, 2009
Jim JonesVocals & Guitar
Rupert OrtonGuitar
Elliot MortimerPiano & Keyboards
Gavin JayBass
Nick JonesDrums
Produziert von: Jim Jones Länge: 25 Min 42 Sek Medium: CD
01. Rock N' Roll Psychosis05. Princess And The Frog
02. Big Hunk O' Love06. Freak Of Nature
03. Cement Mixer07. Burning Your House Down
04. Good Golly Miss Molly08. Elemental

Hier weist ja schon der Labelname die Richtung – jedenfalls ist JON SPENCER mit seiner BLUES EXPLOSION eich echtes Weichei gegen die Punk N’ Roll-Kratzbürste Jim Jones. Über die Klänge von THE JIM JONES REVUE hatte sich ja schon Grisu gewundert, diese Ansammlung der bisherigen Singles und einiger Covers stellt durchaus eine gewisse Herausforderung dar. Gerade mal knappe 26 Minuten schreddern sich die Jungs einen Wolf zwischen Rock N’ Roll, Garage, Punk, Blues und Wahnsinn, aber ehrlich gesagt ist das so am Stück genossen dann auch genug. Danach sehnt man sich irgendwie nach sanften, ohrenschmeichelnden, womöglich noch volltönend in Stereo aufgenommenen Klängen.

Aber der Reihe nach: Rock N’ Roll Psychosis ist ja schon selbsterklärend, der schrille Schepperklang lässt den Hörer auch ziemlich schlucken. Danach kriegt erst einmal der gute alte ELVIS eines über die Rübe (Big Hunk O’ Love), bevor Jim Jones und seine Jungs den Cement Mixer anwerfen. Und das klingt wirklich nach Knochenjob. Good Golly Miss Molly von LITTLE RICHARD wird bis zur Gerade-Noch-Kenntlichkeit zersägt, bevor man mit Princess And The Frog und Freak Of Nature vom Leder zieht.

Überraschenderweise wirkt ausgerechnetBurning Your House Down, der erste der beiden bisher unveröffentlichten Songs zum Schluss der Scheibe, am strukturiertesten, während Elemental noch einmal die Zähne ausfährt. Rock N’ Roll stripped to the bone, rockig, hart, schnell und ziemlich derangiert, mit viel Garagencharme und wenig Basstönen. Wer „“Here To Save Your Soul“ ohne mit der Wimper zu zucken übersteht, muss auch keine Angst mehr vorm Fegefeuer haben.

Ralf Stierlen, 30.11.2009

 

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