The Mavericks

Moon & Stars

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.05.2024
Jahr: 2024
Stil: Latin-Pop, Tex-Mex
Spiellänge: 41:46
Produzent: The Mavericks

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Plattenfirma: Thirty Tigers

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Michael Masuch


s. weitere Künstler zum Review:

Los Lobos

Roy Orbison

Tito And Tarantula

Titel
01. The Years Will Not Be Kind
02. Live Close By (Visit Often)
03. Moon & Stars
04. Look Around You
05. And We Dance
06. Without A Word
 
07. Overnight Success
08. Here You Come Again
09: A Guitar And A Bottle Of Wine
10. The Name Of The Game
11. Turn Yourself Around
Musiker Instrument
Raul Malo Vocals, Guitar
Paul Deakin Drums
Jerry Dale McFadden Piano, Keys, Vocals
Eddie Perez Guitars, Vocals
Special Guests:
Nicole Adams, Maggie Rose, Sierra Ferrell Vocals
Max Abrahams Saxophone

Ich gebe es ja zu, es gibt Bands, wie beispielsweise die MAVERICKS, die beim geneigten Rezensenten ein gewisses Wippen des Fusses auslösen und prinziell für eine Albumlänge gute Laune verbreiten.

Da hat wohl auch Raul Malo, Leader der MAVERICKS und stimmlicher Verwandter von Roy Orbison (umwerfend: And We Dance!) seit einigen Jahren seinen Anteil daran.

So enttäuschen die Jungs auch auf ihrem mittlerweile 13. Album und erstem komplett Englischsprachigen Album seit 2017 ("Brand New Day") nicht, wenn sie The Years Will Not Be Kind (Text stammt von Bernie Taupin!) mit Verve und Latino-Färbung starten und mit schmissigem Mariachi-Blech, schneidigen Gitarren und Chorus gute Laune zu Live Close By (Visit Often) verbreiten und erneut die perfekte Melange aus Latino, Tex Mex und Pop zu einem hörenswerten Sound verarbeiten.

Die MAVERICKS lassen auch auf ihrem neuen Album keinen Deut nach, gehen mit dem schwofigen Titelsong Moon&Stars nebst Sierra Ferrell als Duettpartnerin in den Ring und können wie zu A Guitar & A Bottle Of Wine durchaus auch bei den eingefleischten Fans Punkte machen.

"Moon & Stars" entpuppt sich von Song zu Song immer wieder als musikalischer Schmelztiegel, dem es gelingt kurzweilige Feinheiten heraus zu arbeiten, mal die schmissige Orgel zu Overnight Success anzuwerfen oder TITO&TARANTULA Feeling bei Without A Word zu kreieren und da und dort mit viel schmetterndem Blech Akzente zu setzen.

Zugegeben waren die Mavericks immer ein wenig zwischen Licht und Schatten, hatten ihre Verehrer und Ablehner, aber Gott, wenn jemand so unbekümmert Frohe Laune zu verbreiten vermag, auch ohne tiefsinnigen Anspruch auf Ernsthaftigkeit wie Raul Malo, der zudem umwerfend leidenschaftlich croonen kann, hört das mit schickem Smooth Operator Blech verzierte Here You Come Again sowie das Beatleske Turn Yourself Around mit einem nachsichtigem Augenzwinkern.

Rundum werden die Mavericks einmal mehr ihren Fans gerecht und liefern entsprechend sehr ordentlich ab. Und das ist ja wohl die Hauptsache!

 

 

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