The Movements

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CD-Review

Reviewdatum: 08.05.2011
Jahr: 2011
Stil: Garage Rock/Psychedelic Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


The Movements
Follow The Movements, Teen Sound, 2011
David HenrikssonVocals
Gustaf GimstedtKeyboards & Backing Vocals
Thomas WidholmDrums
Christian JohanssonGuitar & Backing Vocals (Tracks 1-5)
Kalle KulanovicGuitar ( Tracks 6-12)
Dolly PetterssonBass & Backing Vocals (Tracks 1-2; 4-5)
Daniel ErikssonBass (Tracks 3, 6-12)
Produziert von: The Movements Länge: 37 Min 05 Sek Medium: CD
01. My Confession07. Thinking Too Fast
02. Vicious And Vast08. Drag Me Up
03. You're Alone09. It's Time To Go
04. In My Time10. I Feel Groovy
05. Red Headed Girl11. Give You Head
06. You Don't Know12. CCTv

Es gibt einen Grund, ein Bier zu öffnen: THE MOVEMENTS feiern ihr zehnjähriges Bandjubiläum. Die schwedischen Retro-Garagen-Rocker, die sich zwischendurch auch einmal THE LOST MOVEMENTS nannten, beglücken uns aus diesem Anlass mit sechs bisher unveröffentlichten Songs (Tracks 1-6) plus dem Re-Release der längst vergriffenen ersten EP “Drag Me Up“ (Tracks 7-12).

Naturgemäß kommt es so zu leichten Schwankungen in Qualität und Sound, wechselten doch nicht nur die Besetzung, sondern auch die die Zeiten und Umstände. Immerhin: Über allem steht die Liebe zu psychedelischem Garagenrock, der mit viel Orgel, viel Herzblut und manchmal am Rande des Wahnsinns unter die Leute gebracht wird. Schon der Opener My Confession legt regelrecht die Seele von David Henriksson und Co. offen. Aber bevor es zu sentimental wird, eilt man schnell weiter, mit bebenden Riffs und dunkel gewandeten Gitarren (In My Time, Thinking Too Fast). Die Songs sind kurz und knackig, wie kleine schillernde Mosaiksteinchen in einem schon etwas mitgenommenen Fußboden.

Außergewöhnlich und etwas melancholisch ist You Don’t Know geraten, aber es stellt nur eine kurze Atempause dar. Denn mit den frühen Aufnahmen von “Drag Me Up“ wird es noch ein bißchen wilder, atemloser und schräger. Man hat die Anfangstage der Band direkt vor Augen, wie sie sich in winzigen, ranzigen Locations den Wolf spielten. Eine gelungene Jubiläumsscheibe, wenn auch (wie das meiste von THE MOVEMENTS) ein bisschen kurz geraten. Und über allem steht das Motto der Band: “Ten years in a man’s life is a long time. Ten years in the life of a band is even longer. Trust us on that.”

Ralf Stierlen, 06.05.2011

 

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