The Movements

Grains Of Oats

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.12.2005
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Grains Of Oats, Alleycat Productions, 2005
David HenrikssonVocals & Percussion
Daniel ErikssonBass & Percussion
Christian JohanssonGuitar, Backing Vocals, Percussion & Synthesizer
Thomas SundbergDrums, Zither & Backing Vocals
Gustaf GimstedtPiano, Organ, Celesta, Backing Vocals & String Arrangement
Gäste:
Nadja JanlertViolin (on Tracks 8 & 10)
Karin HagströmViolin (on Tracks 8 & 10)
Lina MolanderViola (on Tracks 8 & 10)
Katerina PalmCello (on Tracks 8 & 10)
Produziert von: Björn Olsson Länge: 41 Min 43 Sek Medium: CD
01. It Starts With A Whisper07. Image In The Mirror
02. Cry For You08. Conceptual Love
03. Looking For A Change09. Circle Ain't Round
04. Being10. Ain't Gonna Let You Mess Me Up
05. Five Steps Ahead11. Space Autopsy
06. Instead Of Catching A Disease (I Caught A Thing Called Love)

Der Fünfer aus Göteborg von THE MOVEMENTS, der sich auch schon einmal THE LOST MOVEMENTS nannte, überrascht auf dem ersten Longplayer "Grains Of Oats" (die EP "Drag Me Up" von 2004 ist längst vergriffen - dafür kann man sie sich komplett von der Band-Homepage herunterladen, ein wirklich feiner Zug) mit einer extrem psychedelischen Ausrichtung.

Sind sie auf der Livebühne zwar auch retro, so herrscht dort noch eine deutliche Rockrotzigkeit und Kick-Ass-Attitüde, es geht hart und direkt, fast schon mit der Verve des Punk zur Sache. Hier dagegen, auf der Konserve, dominiert in starkem Masse die Farfisa-Orgel von Gustaf Gimstedt. Wie eine Reinkarnation derTHE DOORS, THE ZOMBIES oder THE ELECTRIC PRUNES wirkt das hier, deutlich näher am Beat Club als am Rockpalast.

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Mit dazu beigetragen hat sicherlich auch der Produzent Björn Olsson, der sich bereits mit UNION CARBIDE PRODUCTIONS und SOUNDTRACK OF OUR LIVES als Spezialist für warmen Zeitmaschinen-Sound etabliert hat. Da gibt es alles, was das Herz der Sechzigerjahre-Freaks begehrt, sowohl sanfte Töne (Being), ein bisschen Dreck (Image In The Mirror) als auch ein richtig schön abgefahrenen Trip (Space Autopsy).

Wieder einmal zeigen schwedische Musiker, wer die wirklichen Bewahrer der Musiktraditionen des frühen Rockzeitalters sind. Dabei überrascht sowohl die Authentizität als auch das Feuer und die Spielfreude der Jungspunde, aber das kennt man ja ebenfalls aus dem Tre-Krona-Land (siehe zum Beispiel WITCHCRAFT, THE DOITS,DUNGEN oder THE WORKS). Alles in allem eine richtig runde Sache und unbedingt empfehlenswert, nicht nur für Nostalgiker. Und live sind THE MOVEMENTS sowieso eine Klasse für sich.

Ralf Stierlen, 14.12.2005

 

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