The Poodles

Performocracy

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.04.2011
Jahr: 2011
Stil: Glam Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


The Poodles
Performocracy, Frontiers Records, 2011
Jakob SamuelGesang
Pontus EgbergBass
Christian LundqvistSchlagzeug
Henrik BergqvistGitarre
Produziert von: Mats Valentin Länge: 55 Min 32 Sek Medium: CD
01. I Want It All08. Your Time Is Now
02. Until Our Kingdom Falls09. Action!
03. Father To A Son10. Bring Back The Night
04. I Believe In Yo11. Vampire's Call
05. Cuts Like A Knife12. Into The Quiet Night
06. As Time Is Passing13. Don’t Tell Me
07. Love Is All

Für gewöhnlich bekommt man bei einem schlechten bis durchwachsenen ersten Eindruck selten eine zweite Chance. Und so war ich auch nicht allzu interessiert an der neuen THE POODLES, aber irgendwie siegte meine Neugier auf “Performocracy“. Und aus heutiger Sicht würde ich sagen, das war auch gut so.

Denn wo der Studio-Vorgänger “Clash Of The Elements“ vor allen Dingen in der zweiten Hälfte deutlich an songwriting-technischer Qualität abnahm kann “Performocracy“ das Niveau durchgängig auf hohem Niveau halten. Dabei gehen THE POODLES wieder einen Schritt zurück in Richtung ihrer alten Glam-Metal-Tage und knüpfen soundtechnisch an Bands wie etwa DANGER DANGER, SLAUGHTER oder RATT an.

Schon der catchy Opener I Want It All halt den Vergleich zu den LA-Szene-Größen der späten 1980-er Jahre locker stand. Der Song geht sofort ins Ohr ohne dabei irgendwie cheesy zu klingen. Und auch die nächsten vier Songs sind allesamt wieder bester Glam-Metal. Dabei erinnern mich Sänger Jakob Samuel & Co. hauptsächlich an eine moderne Version von SLAUGHTER. Dabei ist die Musik der POODLES vielleicht etwas bombastischer aber wenn sie rocken, dann doch ähnlich wie SLAUGHTER. Dazu trägt natürlich auch Jakobs Stimme bei, die eine ähnliche Tonlage und einen ähnlichen Umfang wie die von Mark Slaughter hat. Aber auch bei den Balladen wie As Time Is Passing werden Erinnerungen an etwa Fly To The Angels (auch SLAUGHTER) wach, einer der besten Balladen der damaligen Glam-Metal-Szene.

Aber die positivste Überraschung war für mich, dass THE POODLES dieses Mal mehr als nur fünf gute Stücke zu bieten haben. Wo “Clash Of The Elements“ in der zweiten Hälft doch fast schon schmerzlich abfiel, können dieses Mal Songs wie Love Is All, Your Time Is Now, Bring Back The Night oder Don’t Tell Me weitere Akzente setzen. Zudem muss man der Band einfach konstatieren, dass ihr Songwriting auch an Reife gewonnen hat und sich nicht mehr auf reine Party-Songs beschränkt. Klar machen sie noch viel Spaß, aber es geht eben auch inhaltlich nicht mehr nur um Frauen und Trinken. Klar, philosophisch wird es auch nicht, aber die Texte zeigen, dass das Leben aus mehr besteht als Sex und Alkohol.

Nach dieser positiven Überraschung muss ich vor den POODLES den Hut ziehen. Sie haben es geschafft, sich deutlich zu verbessern, ihre Stärken und Vorzüge noch besser herauszuarbeiten und bei ihren Songs deutlich an Qualität zuzulegen. Ich für meinen Teil hatte das nicht erwartet und freue mich nun auf das nächste Album. Insofern bin ich froh, den POODLES eine zweite Chance gegeben zu haben.

Marc Langels, 19.04.2011

 

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