The Porters

Rum, Bum And Violina

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.02.2012
Jahr: 2012
Stil: Folk Punk/Alternative

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


The Porters
Rum, Bum And Violina, Cargo Records, 2012
VolkerVocals, Guitar, Mandolin, Banjo & Harp
GehrkeDrums & Percussion
SilkeViolin & Backing Vocals
AndreasBass
Gipsy AndyKeyboards, Acoustic Guitar & Accordion
Gäste:
Paul McKenzieVocals (on '39) & Harp
Pierre LavendelBanjo
AnnaTrombone & Trumpet
Burn HarperBacking Vocals
Stefan GonskBass (on Sam Hall)
Produziert von: The Porters & Burn Harper Länge: 37 Min 07 Sek Medium: CD
01. Cancion De La Muerte08. Sam Hall
02. Harbour Pearls09. Jesse James
03. Love Train10. A Cigarette And Not A Half Glass Of Whiskey
04. Son Of This Town11. Homeward Bound
05. Shine On12. '39
06. Rum, Bum And Violina13. Jesse James (Extended Version)
07. Nameless Grave

Sie haben sich Zeit gelassen für ihr neues Album, die aus Düsseldorf stammenden PORTERS. Mehr als vier Jahre sind seit dem Vorgänger “Anywhere But Home“ vergangen, bis man nun mit „“Rum, Bum And Violina“ nachgelegt hat. Dabei hat man die bandtypische Kreuzung aus Punk, Irish Folk, Country und Garagensounds auf etwas breitere Füße gestellt – will sagen, den Hörer erwartet hier keine Scheibe zum Durchfeiern, sondern es werden durchaus auch mal entspanntere Töne angeschlagen (Shine On).

Offensichtlich herrschte der Wunsch vor, das eigene Songwriting zu verfeinern und nicht mehr rein Irish Folk Partyband zu sein – daher gibt es auch nur selten richtig Traditionelles zu hören (Sam Hall). Stattdessen darf es auch mal eine Indie Pop Ballade sein (Nameless Grave) und die Folkanteile werden von keltischen Gefilden verschoben in die Vereinigten Staaten (Jesse James) oder gar in russische Gefilde (Rum, Bum And Violina). Alles in allem etwas gemäßigter, handzahmer, fast schon domestizierter, wenn man so will. Immerhin kann man mit Paul McKenzie von den REAL MCKENZIES aufwarten, der als Gastmusiker mit von der Partie ist (‘39).

Ob dass alleine allerdings ausreicht, die beinharte Folk-Punk-Fraktion zu beglücken ist fraglich, wird diese doch vermutlich lieber auf den Originalstoff der Marke FLOGGING MOLLY, oder DROPKICK MURPHYS zurückgreifen. Und für den Indie Pop Liebhaber sind die Folkeinflüsse dann wiederum wohl doch zu stark. Ein bisschen zwischen den Stühlen also, die neue Scheibe von den PORTERS. Vielleicht etwas für in die Jahre gekommene Folk Punker, die alles nicht mehr so eng und verbissen sehen.

Ralf Stierlen, 14.02.2012

 

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