The Razed

The Razed

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 09.06.2013
Jahr: 2013
Stil: Glam Rock, Alternative

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


The Razed
The Razed, Musical Steam Works (Eigenverlag), 2013
Paul ByrneGuitar, Vocals & Keyboards
Jacob "Skiddy" JarnvikBass & Keyboards
Joe TyburnDrums
Produziert von: Paul Byrne Länge: 49 Min 12 Sek Medium: CD
01. Energy Transfer07. fall Of The Rebel Angels
02. One Finger Salute08. Surf
03. Stateless09. Bladerider
04. Panic Room10. Asked To Leave The Cult
05. A Shot In The Dark11. I'll Do It Again
06. Once And For All

Das seit 2009 aktive Trio aus Göteborg von THE RAZED serviert auf seinem nunmehr veröffentlichten Debütalbum einen Cocktail aus Glam Rock, Alternative, Kick Ass Rock, Classic Rock (Asked To Leave The Cult), Rock N‘ Roll und einem Fitzelchen Punk. Irgendwo verortet zwischen THE HELLACOPTERS, den BACKYARD BABIES und (um nicht nur schwedische Bandnamen zu droppen) MOTORJESUS haben die Wahlberliner im Land der Elche – vor allem durch die Auftritte – schon einige Meriten eingeheimst.

Der von den Jungs selbst gewählte Begriff “Grungeadelic Spacepunk“ ist eher ein Gag und führt mit seiner Unbestimmtheit sowie den Bestandteilen “Grunge“ und “Space“ in die Irre. Hier wird vielmehr frei von der Leber weg gerockt, mit viel Groove und, jedenfalls was man von den Livequalitäten von THE RAZED so in diversen sozialen Medien mitbekommt, mit spürbarer Spielfreude. Auf dem Album kommt das nicht immer so ganz überzeugend rüber, gerade in Sachen Produktion und auch von der gesanglichen Performance (Surf) ist da noch Luft nach oben. Aber das hat man ja öfter bei ausgesprochenen Liveacts, dass die Konserve erste einmal etwas enttäuschender ausfällt.

Immerhin ist man ja noch so ziemlich am Anfang des Weges, auch in Sachen stilistischer Ausrichtung kann man vielleicht noch etwas am eigenen Profil feilen. Ansonsten sind THE RAZED definitiv eine Band für die Bühne und der vorliegende Tonträger möglicherweise ergänzend eine kleine Erinnerung an ein schweißtreibendes Konzert, das mitzuerleben sich sicherlich lohnt.

Ralf Stierlen, 05.06.2013

 

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