The Resentments

Switcheroo

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.10.2005
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Roland Schmitt


The Resentments
Switcheroo, Blue Rose Records, 2004
Stephen Bruton Guitars, Banjo, Mandolin, Vocals
Jon Dee Graham Guitars, Lap Steel, Bass, Vocals
Bruce Hughes Bass, Guitar, Organ, Vocals
Jud Newcomb Guitars, Mandolin, Bass, Vocals
John Chipman Drums, Percussion, Vocals
Produziert von: The Resentments Länge: 59 Min 36 Sek Medium: CD
1. I'll Walk With You7. She Gives Me Religion
2. Devil8. Just A Step
3. Death Letter9. Someday (Never Comes)
4. Gwendolyn10. Money
5. Message Of Hope11. Little Bit O'Soul
6. Blood12. Nobody Gets Hurt

Was lässt sich denn noch Neues zu den "glorreichen Fünf" aus Austin, Texas, sagen? Die einstige "Feierabend"-Band hat sich längst als feste Größe in der "Americana"-Szene etabliert, und auch das dritte Album (das zweite im Studio produzierte), kann den Vorgängern das Wasser reichen. Die musikalische Bandbreite reicht wieder von erdigem Blues (feine Version von Son Houses Death Letter - Lead Vocals: Stephen Bruton) über Ohrwurm-Pop, wie ihn Bruce Hughes als Songwriter und Interpret von Devil oder Blood kredenzt, zu typisch rauem, gleichwohl eingängigem Roots-Rock. Für letzteres Genre stehen Jon Dee Graham mit seiner tief-dunklen und angekratzten Stimme, auch Bruton und selbstredend Jud "Scrappy" Newcomb, der ja bekanntlich auch bei Ian McLagans BUMP BAND seine Saitenkünste erklingen lässt. Dass er nicht nur auf Gitarre und Mandoline ein Ass ist, sondern auch tolle Songs schreiben und singen kann, beweist die anrührende Ballade Gwendolyn.

Neben den durchweg überzeugenden Eigenkompositionen dürfen auch die Coverversionen als gelungen betrachtet werden. Scrappy singt mit Inbrunst Van Morrisons She Gives Me Religion und auch den 60's-Sing-Along-Hit Little Bit O'Soul (im Original von MUSIC EXPLOSION), Jon Dee steht dem in Someday (Never Comes) in nichts nach; überhaupt erstaunlich, was das Quintett aus dieser alten CCR-Nummer - im Tempo stark verschleppt - herausholt.

Die Arrangements sind stimmig und abwechslungsreich; die Spielfreude hat keineswegs nachgelassen, was gerade in den Uptempo-Stücken, z.B. Message Of Hope oder Just A Step (gehen sofort ins Ohr!) bestens herüberkommt. Die Band ist hervorragend aufeinander eingestellt, versteht sich blind, was natürlich gerade live gut zu beobachten ist, aber auch im Studio nicht schadet. Und dass alle Meister auf ihren Instrumenten sind, ohne seelenlos zu klingen, hat sich ja schon herumgesprochen.

Sicher nix umwerfend Neues, was die RESENTMENTS mit "Switcheroo" abliefern, aber ein wahres Hörvergnügen für Fans handgemachten Texas-Rocks.

Roland Schmitt, 01.10.2005

 

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