The Revival Hour

Scorpio Little Devil

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 05.03.2013
Jahr: 2013
Stil: Indie Pop

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


The Revival Hour
Scorpio Little Devil, Antiphon/Piccadilly Records, 2013
DM StithVocals, Guitar & Percussion
John-Mark LaphamKeyboards, Electronics, Percussion & Programming
Gäste:
Nicky MaddenSaxophone
Christian MaddenKeyboards
Neil YoungGuitar & Bass
Elizabeth WarrenViolin
Marla HansenViola
Russell MasonTrumpet
Shara WordenBacking Vocals
Produziert von: The Revival Hour Länge: 44 Min 00 Sek Medium: CD
01. Control06. Eyed The Beast
02. Hold Back07. I Swear I'm Clean
03. Pyre08. City Yolk
04. Riverbody09. Run Away
05. Copper House10. Hound

Dunkel, geheimnisvoll und voller surrealer Geschichten ist die Musik des Duos THE REVIVAL HOUR, die sich nach einer religiösen Radiosendung aus den 30er Jahren benannt haben. Die Herkunft der Protagonisten ist, wie auch einige der Texte, durchaus religiös geprägt: Hier der in Buffalo geborene DM Stith, dort der Texaner John-Mark Lapham, der dann mit THE EARLIES im Manchester-Pop eine musikalische Heimat gefunden hat. “Scorpio Little Devil“ ist das Debütalbum und steckt voller, manchmal angenehm abseitiger musikalischer Ideen.

Hier geben sich Indie Pop, 60er Jahre R & B, Gospel und Soul die Klinke in die Hand, immer wieder durchzogen von kleine elektronischen Gimmicks und psychedelischen Schrägheiten nach Art der THE FLAMING LIPS. Das klingt nach Retro, ist es auch, wirkt aber zu keiner Sekunde angestaubt oder gestrig verklärt. Nein, in ihrer Eigenheit und letztlich auch Eigenständigkeit wirkt diese Musik regelrecht zeitlos, oder besser wie aus der Zeit gefallen.

Denn aus zahlreichen bekannte, in den Sechzigern verankerten Versatzstücken entsteht hier etwas Neues, manchmal Unerwartetes und Unergründliches, aber immer Faszinierendes. So ist “Scorpio Little Devil“ etwas für Indie-Pop Feinschmecker, die denn ganz speziellen, mitunter recht ätherisch wirkenden Gesang von Stith goutieren können. Letztlich fügt sich aber auch die gesangliche Performance perfekt in das Gesamtkonstrukt ein, ja macht die Faszination dieses Debütalbums eigentlich erst aus.

Ralf Stierlen, 04.03.2013

 

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