The Secret Sits

Growings

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 27.07.2015
Jahr: 2015
Stil: Alternative Rock

Links:

The Secret Sits Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


The Secret Sits
Growings, Bionic Records, 2015
Julian SchneidLead Vocals, Piano, Synthesizers
Milan FeyGuitar, Synthesizers, Backing Vocals
Simon RichardBass, Backing Vocals
Jakob LebsanftDrums, Backing Vocals
Produziert von: The Secret Sits, Rainer Kremer & Micha Czernicki Länge: 43 Min 21 Sek Medium: CD
01. Close Up06. Colombine
02. Sun/Son07. Run
03. Advice08. Bird's Eye
04. Capital09. Home
05. Mirror10. The Secret Sits

Nach einem Ausspruch des US-amerikanischen Dichters Robert Frost aus dem Jahr 1942 nennt sich ein Quartett aus Köln THE SECRET SITS. Im September 2013 konnte es mit der EP “Worlds“ zum allerersten Mal in Form einer Platte auf sich aufmerksam machen. Der vergriffenen Erstauflage folgte im Februar 2014 die erneute Veröffentlichung auf Bionic Records. Über eben jenes Label brachten die Vier vor einiger Zeit ihr Debütalbum “Growings“ heraus. Dem Hooked on Music wurde Gelegenheit gegeben, diese Scheibe anzutesten.

Die zehn Nummern sind ausnahmslos Eigengewächse und unterliegen mannigfaltigen stilistischen Einflüssen. Angefangen bei Alternative Rock und Pop bis hin zu Brit Pop, Post Punk, Art Punk, Singer-Songwriter und Elektronik reicht der Bogen. Das Informationsmaterial der Promotion-Agentur nennt als recht plausible Orientierungshilfen die Briten RADIOHEAD (Alternative Rock, Brit Pop) sowie die US-Amerikaner SONIC YOUTH (Post Punk, Art Punk) und Jeff Buckley (Singer-Songwriter).

Die Jungs aus der Rheinmetropole erfüllen sämtliche Voraussetzungen für das Gelingen eines Longplayers. Sie schreiben melodische, mitreißende, groovende Lieder, beherrschen Gesang und Instrumente außerordentlich und haben, last but not least, Ahnung vom Produzieren. Wüsste man nicht, woher THE SECRET SITS tatsächlich kommen, man würde sie glatt zunächst für Briten halten und dann auch noch Nordamerikaner in ihnen sehen können.

“Growings“ bietet bestens unterhaltende, ehrliche, ziemlich eigenständige und unverkrampfte Klangkunst jenseits aller überzogenen Studiotechnik und Tricksereien.

Michael Koenig, 05.07.2015

 

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