The Silos

Florizona

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.05.2011
Jahr: 2011
Stil: Roots, Americana, Rock

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The Silos Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


The Silos
Florizona, Blue Rose Records, 2011
Walter Salas-HumaraVocals, Guitars
Rod HohlGuitars, Dobro, Lap Steel, Bass
Konrad MeissnerDrums
Bruce MartinKeyboards
Jason VictorGuitars
Special Guests:
Whit WilliamsGuitar
Dan WilsonGuitar
Randy FranklinMandolin
Michelle AnthonyKeyboards, Harmony Vocals
Amy AllisonBackground Vocals on Track 1,3
Charlie Salas-HumaraCello on Track 10
Produziert von: Rod Hohl Länge: 37 Min 45 Sek Medium: CD
01. Coming From The Grave06. Hold You In My Arms
02. On Your Way Home07. Getting Trashed
03. White Vinyl08. Election day
04. Gravity09. Never Lost The Sunrise
05. Teenage Prayer10. The Ring Of Trees

Es gibt Gott sei Dank immer wieder Bands, die scheinbar ihrer Zeit voraus sind und an denen sich die Rezensenten ergötzen und gerechtfertigterweise auf das "Alternative-Indie-Country-Roots-Rock"-Podest hieven möchten. The Silos können seit den 80er Jahren ein Lied davon singen, das Vergötterungen und Plattenverkäufe absolut nicht konform zu gehen scheinen. Heute noch mit Referenzstatus versehene Alben wie "Cuba" (1987) und das schlicht "Silos" betitelte (1990) waren tatsächlich "the sky is the limit...", um mal einem berühmten Sangesbruder zu zitieren.

In den 90er Jahren versanken sie ein wenig, auch durch musikalische Neufindungen und Umbesetzungen bedingt, im Haifischbecken der Alt.Country-Americana Bands, die ihnen den Rang im Laufe der Zeit streitig machen konnten. 2001 besannen sie sich mit "Laser Beam Next Door" und "Come On Like The Fast Lane" von 2006 wieder auf ihre musikalischen Stärken mit jeweils stabiler Bandbesetzung.
Der Tod von Bandmitglied Drew Glackin warf die Band wieder für einige Jahre zurück, bevor sie sich jetzt wiederum mit neuem, erfolgsversprechenden Line Up beim Blue Rose Label, mit dem sie ihre verlässlichsten und erfolgreichsten Zeiten hatten, imposant zurückmelden.

Der Opener Coming From The Grave, mit ansprechend treibenden Gitarren und Drums und der Backgroundstimme Amy Wilsons (ja okay, ein bisschen Stevie Nicks in der Stimme hört man heraus), macht gleich klar wo die Reise hingeht. Frisch musikalisch gestylt und druckvoll gespielt ist die Devise. Die Zusammenarbeit mit Amy Wilson im Background bei White Vinyl hat durchaus Hitformat, wenn sich die Gitarren gegenseitig anstacheln und den Song schön antreiben.
Die eine oder andere zweckdienliche sowie kraftvolle Ballade, bei der Walter Salas-Humara perfekt seine kratzige Schmirgelstimme wie bei On Your Way Home einzusetzen vermag, schraubt sich himmlich hymnisch nach oben und birgt durchaus Futter für das Formatradio. Das schleppende Gravity kommt interessant folkig daher und die verhallte Gitarre im Hintergrund macht den Song zu einer kleinen Gemme.
Teenage Prayer mit sympathischem "Glory Glory Halleluja"-Chorus und dezenter STONES Affinität rockt frisch heraus, die Gitarren zwirbeln, das Schlagzeug treibt an und als kleiner Farbtupfer traut sich da und dort eine Hammond B3 hervor und rundet so einen Klasse-Song ab. Charmante CRACKERS Affinität versprühen Salas-Humara und seine Band bei The Ring Of Trees , der vom Charmefaktor her eigentlich nur noch vom leicht R.E.M'schen Losing my Religion- Riff bei Getting Trashed getoppt wird, der absolut hitverdächtig mit dezenter Mandoline und Mörder-Hookline daherkommt. (Aber keine Angst Jungs, die Schnarchnasen im Hausfrauen Radio spielen das sowie so nicht..).

Unter dem Strich haben die SILOS hier 10 Songs mit bemerkenswerten Duftmarken und starkem abwechslungsreichen Songwriting gesetzt, die absolut perfekt auf den Punkt produziert und gerockt werden, wo jetzt nur noch der entsprechende Erfolg wünschenswert wäre. Eine rundum klasse Scheibe. Chapeau, meine Herren!

Michael Masuch, 16.05.2011

 

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