The Silos

When The Telephone Rings

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 06.10.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Frank Ipach


The Silos
When The Telephone Rings, Blue Rose Records, 2004
Walter Salas-Humara Voice, Guitar
Drew Glackin Bass, Lap-Steel, Supporting Voice
Konrad Meissner Drums, Percussion, Supporting Voice
Richard Lloyd Guitar
Jason Victor Guitar
David Boyle Piano, Organ
Mary Rowell Violin
Mary Lee Kortes & Amy Allison Supporting Voice
Tom Freund Bass, Piano, Harmonica, Supporting Voice
Produziert von: Walter Salas-Humara Länge: 44 Min 13 Sek Medium: CD
1. The Only Love7. The First Move
2. Whistled A Slow Waltz8. Don't Wanna Know
3. Ready For Anything9. 15 Days
4. Holding On To Life10. Dumbest On Parade
5. Innocent11. Take A Hit
6. When The Telephone Rings

Walter Salas-Humara, der alte Haudegen mit knapp zwanzig Business-Jahren und zig Alben auf dem Buckel, hat seine beiden SILOS-Kumpels Drew Glackin und Konrad Meissner mal wieder ins Studio gebeten, um mit Hilfe einiger Gastmusiker seinen Ideen Gestalt zu geben.
Herausgekommen ist zum wiederholten Male eine kompetente und reife Platte, die zwischen den Koordinaten saftiger bis verhaltener Gitarrenrock, kontemplative Folk-Anleihen und vorsichtige Pop-Anleihen, die Grenzen dieser unterschiedlichen Genres unbekümmert ausloten.

Gleich im Eröffnungslied The only love machen sich die SILOS die unverkennbaren Sologitarrenkünste des alten TELEVISION-Strategen Richard Lloyd zu Nutze und preschen fulminant vorwärts. In entsprechender Lautstärke gehört, schürt dieser Opener die Lust auf Zugabe.
Zwei ähnlich gelagerte Rock-Songs auf denen Gitarrist Jason Victor von Steve Wynns Band aushilft (Innocent und Don't wanna know) bestätigen den Eindruck, dass die SILOS durchaus in der Lage sind, es unterhaltsam krachen zu lassen.

Walter Salas-Humara gelingt es, dem arg strapazierten Begriff "Roots-Rock" genügend Leben einzuhauchen, um tatsächlich bis zum Ende am Ball zu bleiben. Sein Verdienst ist es, dass die Melodien jeweils den einen oder anderen interessanten Schlenker aufweisen, um nicht als absolut biedere Einheitskost zu versumpfen.
Neben den bereits erwähnten Gästen singen sich die beiden Grazien von MARY LEE'S CORVETTE, Amy Allison und Mary Lee Kortes, mit einigen gelungenen Harmony-Vocals in den Vordergrund. Walters Spezi Tom Freund leistet indes gesangliche als auch kompositorische Unterstützung auf dem Midtempo-Kleinod Take a hit.

Die sich in den meisten Songtexten verbreitende optimistische Grundstimmung des Albums rundet den positiven Gesamteindruck insofern ab, als sie dem Hörer den Eindruck vermittelt, es mit einem rundum zufriedenen Künstler zu tun zu haben. Warum sonst sollte Salas-Humara am Ende des Albums (hidden tune) einem jubilierenden Kinderchor die Gelegenheit geben, eine Reprise von Holding on to life zu intonieren? Allem Ungemach zum Trotze singen sie: "Dancing along with your head held high, holding on to life".

Frank Ipach, 06.10.2004

 

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