The Sore Losers

Skydogs


CD-Review

Reviewdatum: 30.12.2016
Jahr: 2016
Stil: Hard Rock

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Redakteur(e):

Michael Masuch


The Sore Losers
Skydogs, V2, 2016
Jan StraetmansVocals, Guitar
Cedric MaesGuitar, Backing Vocals
Kevin MaenenBass
Alessio Di TuriDrums
Dave CobbPercussion, Acoustic Guitar
Produziert von: Dave Cobb Länge: 33 Min 16 Sek Medium: CD
01. Blood Moon Shining06. Dirty Little Pretty Thing
02. Got It Bad07. All I Am
03. Cherry Cherry08. Nightcrawler
04. Can't You See Me Running09. Don't Want It Here
05. Emily10. White Whale

SORE LOSERS, also "Schlechte Verlierer" oder "Beleidigte Leberwürste" sind diese jungen Belgier sicherlich nicht, geben sie sich doch in den heimatlichen Benelux-Staaten in kleinen und mittleren Hallen die Ehre und können dort auf eine treue Fangemeinde vertrauen.

Sicherlich hören sich die 4 nicht so an als hätten sie alles neu erfunden, sondern suchen auf ihrem inzwischen dritten Album den magischen roten Faden in ihrer Musik, wobei da und dort gerne mal bei den BLACK KEYS oder den ewig übermächtigen LED ZEPPELIN zitiert wird.
Das ist nicht unehrenhaft, macht auf Konzerten sicherlich Spaß, auch wenn Jan Straemans Vocals nicht so kraftstrotzend und packend herüberkommen während er Got It Bad vom Stapel lässt und sich offenbar in Midtempo-Gefilden besser aufgehoben scheint (All I Am).

Die Jungs sind handwerklich durchaus gut, wenn auch Straetmanns Stimme gelegentlich gegen das Gitarrengewitter ankämpfen muss, um sich schließlich im Psychedelic Rock von Can't You See Me Running wieder richtig wohlzufühlen scheint. Und sicherlich darf es in einer Retro-Bluesrock Band auch nicht an etwas Sixties-Touch fehlen, wenn die Jungs leicht albern und krachledernd mit Dirty Little Pretty Thing und Cherry Cherry aufwarten und arg ins Klischeehafte abrutschen.

Na ja, ein nettes und gelinde unterhaltsames Plättchen für Symathisanten von 60er/70er Rockbands in der Kategorie "Hoffnungsvoll".

Michael Masuch, 13.12.2016

 

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