The Swinging Nuts

The Swinging Nuts

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.04.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


The Swinging Nuts
The Swinging Nuts, Free Spirit Records, 2004
Jörg Fränznick Guitar, Vocals
Matthias Schäuble Guitar, Vocals
Uli Daum Bass
Roger Münzenmayer Drums, Vocals
Produziert von: The Swinging Nuts Länge: 42 Min 37 Sek Medium: CD
1. Cars crashing in my head7. One note trash song
2. Run run run8. Six gun
3. Why can't I be Buddah9. First love
4. My pain10. Invisible man
5. Staring at you11. I wanna go down south
6. Don't burn glossy paper12. Set the control for the heart of the sun

Eigentlich müsste das genau was für Hooked On Music sein. Eine junge deutsche Band, die sich zum Ziel setzt, handgemachte, rockige Musik mit deutlichen Liveambitionen zu kreieren (also keine ausschließliche Coverband).
Das Quartett aus der Gegend um Schwetzingen versucht sich an staubigem Rock'n'Roll (One note trash, Run run run), Rhythm'n'Blues (My pain), auch ein bißchen Pub Rock (Six gun) oder 80er Jahre Hard Rock (First love). Aber irgendwie zündet es nicht richtig. Zwar liefern beide Gitarristen eine sehr ordentliche Leistung ab, doch kommt der Sound viel zu flach und konturlos, gleichwohl insgesamt sehr breiig aus den Boxen. Der Gesang offenbart zu wenig Biss und könnte fast einer Popgruppe (ich denke gerade an eine spezielle schwäbische mit drei Buchstaben) entstammen.

Es fehlt dem ganzen der Dreck, die kompromisslose Härte, der Geruch nach Bier, Benzin, Schweiss und Zigaretten. Alles ist zu gleichförmig und irgendwie handzahm. Dabei kann man bei manchen Songs durchaus Potential für den Liveeinsatz erkennen (Cars crashing in my head, Staring at you, I wanna go down south), bei entsprechend rauem Livesound könnten das echte Bringer werden. Aber auf dieser Scheibe fehlen einfach die dirty vibes und der letzte Kick. Statt speckigen Lederklamotten regieren helle Bundfalten. Da hilft auch ein etwas überraschendes PINK FLOYD-Cover nicht mehr, zumal man Set the control for the heart of the sun nichts Neues abgewinnen kann und lediglich etwas psychedelisches Gitarrengegniedel hinzufügt.

Tut mir wirklich irgendwo leid für die SWINGING NUTS, vielleicht geht es live ja besser zur Sache und vielleicht sollte das nächste Mal ein Produzent verpflichtet werden, der dem Sound den nötigen Schliff verpassen kann.

Ralf Stierlen, 20.04.2004

 

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