The Unity

The Unity

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.04.2017
Jahr: 2017
Stil: Power Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


The Unity
The Unity, SPV, 2017
Gianbattista ManentiGesang
Henjo RichterGitarre
Stef EGitarre
Jogi SweersBass
Sascha OnnenKeyboards
Michael EhréSchlagzeug
Produziert von: The Unity Länge: 58 Min 35 Sek Medium: CD
01. Rise And Fall07. The Wishing Well
02. No More Lies08. Edens Fall
03. God Of Temptation09. Redeemer
04. Firesign10. Super Distortion
05. Always Just You11. Killer Instinct
06. Close To Crazy12. Never Forget

Im Bereich des Rock und Metal geht bei einigen Künstlern ja die Tendenz dazu, gleichzeitig in mehreren Bands aktiv zu sein. Das betrifft zumeist die kreativen Köpfe, die ohnehin die Hauptsongwriter ihrer jeweiligen Bands sind. Aber was machen denn die übrigen Zeit, wenn der "Chef" gerade anderweitig beschäftigt ist? Im Fall der beiden GAMMA RAY-Musiker Henjo Richter (Gitarre) und Michael Ehré (Schlagzeug) kann man das jetzt beantworten: sie haben THE UNITY ins Leben gerufen. Wobei man auch sagen könnte, dass Richter der bisherigen Band der anderen Musiker – sie waren bis 2015 als LOVE.MIGHT.KILL aktiv - beigetreten ist.

Dabei ist natürlich klar, dass sich das Projekt im Bereich Heavy Metal bewegt, zum Glück aber sich nicht zu sehr am Sound und Songwriting der Hauptband orientiert. Kraftvoller, melodischer Heavy Metal mit einem exzellenten Sänger kennzeichnet das Debütwerk. Dabei haben THE UNITY auf der so wichtigen Position am Mikrofon mit dem Italiener Gianbattista Manenti wahrlich einen Glücksgriff getan, denn mit seiner Stimme, die stellenweise an Russell Allen von SYMPHONY X erinnert, haben sie einen echten Trumpf im Ärmel, der mancher anderen Band fehlt.

Photo-Credit: zur Verfügung gestellt von Oktober Promotion

Bei den Songs auf "The Unity" mögen zwar die Überraschungen ausbleiben, aber qualitativ hochwertig sind die zwölf Nummern allemal. Fans, die auf eine Mischung aus Melodie und Power stehen, werden hier voll und ganz auf ihre Kosten und ihren Geschmack kommen. Getreu dem Motto "Gekonnt ist eben gekonnt" sucht man nach einem Ausfall oder Makel eher verzweifelt und im Endergebnis dann eher erfolglos. Und zu Tracks wie God Of Temptation oder Close To Crazy lässt der Headbanger schon mal gerne den Schädel kreisen und die Pommesgabel oder die Faust in die Luft schnellen. Dabei muss ich feststellen, dass mir die zweite Hälfte des Albums – im Gegensatz zu den Erwartungen und Erfahrungen – hier sogar etwas besser gefällt. Es scheint so, als habe sich die Band erst so richtig eingegroovt.

Nach dem Debüt zu urteilen, wäre es wirklich schade, wenn THE UNITY eine einmalige Sache - ein so genanntes one-and-done-Projekt - blieben. Hier steckt genügend Potenzial drin, um neben GAMMA RAY zu existieren. Dann hätte Bandkopf Kai Hansen auch genügend Zeit, um sich seinem anderen Nebenprojekt UNISONIC, das zur Zeit ja auch auf dem Trockendock liegt. Seinen Mitstreitern würde in der Zeit nicht langweilig und den weltweiten Metal-Fans würde man auch einen Gefallen tun.

Marc Langels, 26.04.2017

 

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