The Urbane

Glitter

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.09.2003
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Frank Ipach


The Urbane
Glitter, InsideOut Music/SPV, 2003
John Mitchell Vocals, Guitar
Paul Cooper Drums
Martin Raggett Bass
Patrick Darlington Keyboards
Produziert von: Simon Hanhart Medium: CD
1. Chain smoking a way to your heart8. Hate my radio
2. 129. In-between
3. Glitter10. Cut the wire
4. Beautiful sun11. Missing
5. Parachute12. Something
6. Don't say13. Give it away
7. Time after time14. Suffocate

Die aus Reading, Süd-England, stammende Band THE URBANE, deren musikalische Gründerjahre immerhin bis ins Jahr 1994 zurückreichen, präsentieren sich auf ihrem zweiten Longplayer nach 1999 ("Neon") einerseits als hart rockende, gitarrenorientierte Power-Pop-Band mit Alternative-Einschlag, die es versteht eingängige Melodien zu produzieren. Andererseits aber auch Platz schafft für etwas dunklere, mollbetonte Arrangements, die sie bisweilen in Richtung Mitneunziger RADIOHEAD abdriften lässt (allerdings ohne deren innovativer Finesse).
Einige der Songs schwelgen in reichhaltigem Pathos und bieten dem Sänger, Komponisten und Gitarristen John Mitchell (bekannt auch von der Prog-Rock-Band ARENA) das nötige Umfeld, seine kräftige und angenehme Tenorstimme zu entfalten.

Die zweifellos vorhandenen Stärken von THE URBANE, deren Name auf einen Zufallstreffer aus dem Lexikon zurückgeht, werden am deutlichsten im hervorragenden Opener Chain smoking a way to your heart hörbar: catchy Gesangslinie und druckvoll rockende Riff-Gitarren sollten diesen Track in die eine oder andere kontinentale Radiostation katapultieren, denn hier erinnern sie ein wenig an die FOO FIGHTERS und deren Gute-Laune-Hits. Da könnte man doch tatsächlich während der Autofahrt mal den Volume-Knopf aufreißen und mitsingen.

Den hohen Standard des Eröffnungsstücks erreichen sie noch 3 - 4 mal, verlieren sich aber über die Gesamtlaufzeit des Albums immer wieder in oft gehörten Klischees. Es gelingt ihnen nicht immer, ihrer Musik eigenes unverwechselbares Gesicht zu geben.
Wenn sie dann auch noch Cyndi Lauper's Time after time in ein Kostüm aus Gitarrenbreitseiten und Weichspül-Synthies zwingen, dies auch noch als erste Single auskoppeln, bin ich mir nicht sicher, ob es den Jungs bei der Verwirklichung ihrer Intentionen hilft. Hier wird der Charakter einer ambitionierten Band nur verwässert.

Frank Ipach, 21.09.2003

 

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