The Vals

Sticks And Stones

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.02.2010
Jahr: 2009
Stil: Indie-Rock, Brit-Pop

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Redakteur(e):

Jan Wölfer


The Vals
Sticks And Stones, Electrique Mud, 2009
Paul DohertyVocals, Guitar, Piano
Owen DuffyBass, Background Vocals
Marty MaloneDrums, Backing Vocals
John RossiKeyboards, Guitar, Background Vocals
Produziert von: Who knows Länge: 43 Min 31 Sek Medium: CD
01. Too Many People07. Sticks & Stones
02. Where I'm Most Alive08. With You
03. The Days09. Smile
04. These Little Reasons10. Yesterday Today
05. Light Shine Down11. These Little Reasons (Reprise)
06. Things Will Always Be The Same12. Your Shining Star

THE VALS aus Belfast tauchen mit ihrem interessanterweise in Köln produzierten Debüt-Album "Sticks & Stones" gerade rechtzeitig auf den Plan; um als potentielle Erben von OASIS, deren Zukunft nach wie vor ungewiss scheint, das pilzköpfige "hole in the sky" zu füllen.

Dieser Vergleich drängt sich vor allem in dem Song These Little Reasons auf, der sich nicht nur harmonisch bei den Fab Four bedient (Sun King) sondern von Paul Doherty auch so gesungen wird, wie Liam Gallagher seinerzeit I Am The Walrus coverte. Die stimmliche Nähe zu dem (jungen!) Oasissänger (und dem großen gemeinsamen Vorbild) bleibt durch das ganze Album hindurch spürbar, nur liefert der Rest der Band keinen Noelrock dazu ab. Statt Breitwandgitarren klingt es hier differenzierter, indie-rockiger, bei dem Song Smile meint man gar die alten Smashing Pumpkins zu Melloncollie-Zeiten herauszuhören. Ist ja auch immer großer Beatles-Fan gewesen, der Corgan. Da Walrus von Oasis ja bereits belegt wurde, bliebe noch Across The Universe als perfekte Coversong-Vorlage für THE VALS, ein Song, dem sie aller Voraussicht nach gerecht würden.

Der Hiddentrack Your Shining Star klingt dann (auch) wieder nach Lennon, allerdings diesmal eher dem aus der Mind Games-Phase. Es ist jedoch nicht alles nickelbrillig auf diesem Album: Opener Too Many People (nicht der McCartney-Song von "Ram", in dem er Spitzen in Richtung Lennon abschoß!) erinnert mit seinem Drive und den spritzigen Bläsern an die frühen SUPERGRASS, ein Eindruck, der auch noch über den zweiten Song hinweg trägt. Insgesamt ein durchaus mitreißendes und vielversprechendes Debüt, das das Potential der Band andeutet. Der ganz große Wurf ist noch nicht darunter, aber dafür geben wir ihnen gern noch Zeit bis zum Nachfolger. Der Einstand ist jedenfalls erstmal gelungen. Optisch in Szene gesetzt wird die Band übrigens von Ocean Colour Scene-Haus-und-Hof-Photograph Stefan Dürr, der auch für seine Paul Weller-Bilder bekannt ist.

Jan Wölfer, 26.09.2009

 

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