The Waterboys

All Souls Hill

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.05.2022
Jahr: 2022
Stil: Pop/Rock
Spiellänge: 38:18
Produzent: Simon Dine

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Plattenfirma: Cooking Vinyl

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Michael Masuch


s. weitere Künstler zum Review:

Paul Weller

Bob Dylan

Titel
01. All Souls Hill
02. The Liar
03. The Southern Moon
04. Blackberry Girl
05. Hollywood Blues
 
06. In My Dreams
07. Once Were Brothers
08. Here We Go Again
09. Passing Through
Musiker Instrument
Mike Scott Vocals, Guitars, Piano
Steve Wickham Fiddle Mandolin
Ralph Salmins Drums,Percussion
Brother Paul Keyboards
Aongus Ralston Bass
Gavin Ralsoton Lead Guitar

Das letzte WATERBOYS Album "Good Luck Seeker" wurde überall über den grünen Klee gelobt, zumal es auch in der schwierigen Corona Zeit endstand und wohl die Kreativität Mike Scotts herausforderte.

Nun steht "All Souls Hill" vor der Tür, sein mittlerweile 15. Album, das er überwiegend mit seiner akuellen Band auf die Beine stellte. Ihm zur Seite stand Simon Dine (Paul Weller, Eddie Reader), der bereits einige Waterboys Alben produzierte und klangtechnisch keineswegs musikalisch als vorhersehbar gilt.

Und so sinnierte Mike Scott, das  die 9 Songs, knallhart, emotional  daherkommen und dennoch einen Hauch Hoffnung vermitteln sollen.

Und da stellt sich gleichmal das schmissige, Streicher verzierte All Souls Hill dem interessierten Hörer vor, das sich einfach nach vorne schaufelt, wie die Faust auf das Waterboys Auge in das Portfolio passt und sich in der Playlist jeden Formatradios gut macht.

Da wuselt die Gitarre umher und verknüpft einen besonderen Soundkosmos, der neugierig auf weiteres macht und dem metallisch verzerrten The Liar mit Spoken Words verzierten Song den Hörer mit Ecken und Kanten zu überraschen vermag.

THE WATERBOYS machen es dem Hörer mit Beatle'esken Kanten und Ecken mitunter sehr leicht, das mit schmissig rumpeligen Honky Tonk Piano ausgestattete Here We Go Again  zu mögen.

Scott und Simon Dine lassen sich immer wieder etwas einfallen, fordern heraus, lassen zum schmachtenden Saxophon den Hollywood Blues vorüberziehen und fordern mit dem Spoken Word und hypnotisch schleppenden Drums reichlich verzierten In My Dreams zum Mitwippen heraus.

Das hat schon was und gipfelt mit Once Were Brothers in einer grossartigen Robbie Robertson Coverversion, die sich mit gniedelender Gitarre emporschraubt und ein Ausrufezeichen des Albums darstellt und mit Passing Through, einem fast schon Bob Dylan'schen Schmankerl mit entspanntem, launigem Schunkel- Rhythmus und Mitsingpotential den idealen Rausschmeisser bildet. Ein unbedingt hörenswertes Album.

 

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