The Westies

West Side Stories

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.04.2015
Jahr: 2015
Stil: Americana

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The Westies Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


The Westies
West Side Stories, Eigenvertrieb, 2015
Michael McDermottAcoustic Guitars, Vocals
Lex PriceElectric Guitar , Bass (4)
Joe PisapiaElectric Guitar
Ian FitchukDrums, Piano
Heather HortonBackground Vocals, Fiddle
John DeaderickPiano
Fred EltringhamDrums (4)
Daniel TashianElectric Guitar (4)
Produziert von: Lex Price & Kevin McRaith Länge: 43 Min 17 Sek Medium: CD
01. Hell's Kitchen06. Rosie
02. Trains07. Fallen
03. Say It08. Five Leaf
04. Death09. Still
05. Bars

Schon als 20-jähriger Anfänger wurde der Singer-Songwriter Michael McDermott von Horrormeister Stephen King als größtes Talent seit Springsteen in den Himmel gehoben. Aufgrund seines 1991er Albums "620 W.Surf" wurde der Rookie als heller Stern am Himmel mit Dylan'schem/Springsteen'schem Potential trotz des damals üblichen "Richard Marx-Look" gebauchpinselt, fiel kurz darauf aber zurück in die Bedeutungslosigkeit und verblasste zu einer Randnotiz der Musikhistorie.

Da traf es sich gut, dass Michael vor einigen Jahren Heather Horton über den Weg lief und sich an einem Bartresen - sensibel wie Männer nun mal sind - zu der Frage verstieg: "Hey, ich weiß nicht genau, soll ich dich umbringen oder doch lieber heiraten?"
McDermott tat genau das richtige und bekam statt einer angedrohten 3-6 jährigen Haftstrafe wegen eines kriminellen Deliktes sein Leben plötzlich wieder in den Griff und gründete gemeinsam mit Gattin Heather die WESTIES.

Das vorliegende Album "West Side Stories" ist ein Songzyklus, dessen Inspirationsquellen in den Machenschaften der in New York organisierten Gangstertruppe 'Westies' gründet, die zwischen den Sechziger und Achtziger Jahren die New Yorker Unterwelt aufmischten.

Da wuselt sich beispielsweise eine hübsche Lap Steel durch den semiakustischen und gemütlichem Flow von Hell's Kitchen und erinnert ein wenig Springsteens Streets Of Philadelphia während die kratzige Stimme McDermotts ihr übriges dazu tut, um eine gewisse Vertrauheit und Zuversicht in die Klasse dieses Songwriters zu schüren.

McDermotts Stimme nimmt den Hörer mit leichter Hand gefangen, lässt Train vorüberziehen, der mit mystischer Percussion, zarter Violine, twangy Gitarre und bezauberndem zweistimmigen Gesang beladen ist.
Devil empfiehlt sich mit Heather Hortons prima Background-Vocals und McDermotts markanter Stimme unweigerlich zu einem Earcatcher mit unerhörtem Louisiana Appeal, während sich Rosie Boss Springsteen bzw. Tom Petty Gefilden tummelt.

McDermott hat ganz offenbar seinen Seelenfrieden mit den Westies und seiner Ehefrau und Muse Heather Horton gefunden, legt mit "West Side Stories" ein in sich ruhendes, sehr angenehmes, wenn auch nicht gerade aufwühlendes Album vor, das Singer-Songwriter Fans mit offenen Ohren und einem Sinn für Melancholie und die Ästhetik des Schlichten durchaus ans Herz wachsen dürfte.

Michael Masuch, 14.02.2015

 

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