The Works

"Über Kick-Ass-Rocker wissen wir nicht viel"

( English translation by Google Translation by Google )

Interview

Reviewdatum: 20.07.2005

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


The Works
"Ãœber Kick-Ass-Rocker wissen wir nicht viel", Interview

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Erstlingswerks in Deutschland hatte ich die Chance, THE WORKS per E-Mail zu interviewen, mit allen Vor- und Nachteilen, die solch eine Art des Interviewens birgt.

Hooked on Music: "The Works" ist Euer Debutalbum. Könnt Ihr Euch ein wenig vorstellen und mir ein bisschen was über Euren musikalischen Werdegang erzählen und wie Ihr zu der Band gestoßen seid?

The Works: Wir haben diese Frage schon so oft beantwortet. (meines Wissens nicht gegenüber dem Hooked on Music, Anm. d. Red.). Es gibt so viele lustige Dinge zu besprechen. Wir spielen alle viel Musik, und das schon eine ganze Weile lang. Alexis (Keyboards), Fredrik (Bass) und Andreas (Vocals, Guitar) spielen in einer schwedischen Prog-/Folkband namens MYLLA, Johan (Drums) strebt danach, der beste Jazz Drummer der Welt zu werden und ist bereits ein exzellenter Soul Sänger. Martin (Guitar) arbeitet intensiv in seinem Aufnahmestudio "Brassakobrastudioz". Grundsätzlich versuchen wir, unsere Zeit mit Musik und Spaß haben zu verbringen.

HoM: Könnt Ihr mir etwas über die Arbeit für "The Works" berichten? Kommt Ihr ins Studio mit komplett fertig geschriebenen und vorab arrangierten Songs oder entwickelt sich alles beim Jammen?

The Works: Sowohl als auch.

HoM: Wie habt Ihr es geschafft, solch einen authentischen Sixties-Sound auf Eurem Album hinzubekommen?

The Works: Indem Du weißt, wie Du den Sound haben möchtest und wie Du es zu spielen hast. Es ist wirklich gar nicht so schwer. Natürlich haben wir ausgesuchte Instrumente und das entsprechende Zubehör benutzt, aber wir haben genauso viele Sachen auf verschiedenen Computern aufgenommen, wir haben das meiste in eigener Regie gemacht, mit Unterstützung von Freunden. Vom Songwriting über das Proben, das Produzieren, das Aufnehmen, das Abmischen, das Mastern bis hin zum Cover, alles in einem purpurnen Nebel, zumal wir alle größtenteils die selben musikalischen Vorlieben haben (meistens angeregt von unserem musikalischen Guru Stefan Kery (der das Label Subliminal Sounds besitzt, Anm. d. Red.), entwickelte es sich zu einem nach den Sixties klingenden Album.

HoM: Was sind Eure Einflüsse - auch außermusikalisch?

The Works: Oh, das könnte einige Zeit in Anspruch nehmen... PINK FLOYD (die frühen Jahre), LAGHONIA, LISTENING, HANSSON 6 KARLSSON, OS MUTANTES, Jimi Hendrix, THE BEATLES, THE SMALL FACES, MIGHTY BABY, SPIRITUALIZED, Mikael Ramel, Pugh Rogerfeldt, KEBNESKAJSE, THE WHO, THE PRETTY THINGS, GRATEFUL DEAD, DUNGEN, DORIS, MELLOW CANDLE, Miles Davis, SLY AND THE FAMILY STONE, etc.
Nichtmusikalische Einflüsse können alles mögliche sein, ein guter Film über eine Tasse Tee bis hin zu einem Joint...

HoM: Gibt es noch andere Musiker in Schweden, die Ihr empfehlen könnt? Auf Eurem Album wirken viele Musiker von DUNGEN mit. War diese Zusammenarbeit eher zufällig oder wollt ihr Eure Kräfte bündeln?

The Works: Nein, nur DUNGEN und MYLLA. Aber es gibt jede Menge gute, alte schwedische Musik und Musiker. Wir sind mit DUNGEN gut befreundet und lieben es einfach zu spielen, genauso wie DUNGEN auch. Man weiß nie, was passieren wird.

HoM: Was ist Eure Meinung zur heutigen Musikszene? Wie ist die Position einer Band wie THE WORKS in Schweden, wo es ansonsten sehr viele Metalbands oder Kick-Ass-Rocker gibt?

The Works: Schwierige Frage. Die meiste Musik, die wir hören, kommt nicht aus Schweden. Es gibt ein paar gute Pop-/Rockbands und eine Hand voll Hip Hop Acts. Wir haben eigentlich unsere eigene kleine Szene. Über Kick-Ass-Rocker wissen wir nicht viel.

HoM: Was erwartet die Leute, wenn sie THE WORKS live sehen? wird es eher psychedelisch oder feiert Ihr eine Sixties-Rock-n-Roll-Show, wie es zum Beispiel die DIAMOND DOGS machen?

The Works: Sie werden THE WORKS bekommen, und wir wollen sie zum Abheben bringen.

HoM: Wann werdet Ihr in Deutschland spielen?

The Works: So bald wie möglich, aber wir wissen noch nicht genau, wann.

HoM: Was sind Eure weiteren Pläne mit THE WORKS?

The Works: Sehr viel Spaß haben! Und unsere Liebe verbreiten. Was in erster Linie bedeutet, live zu spielen, aufzunehmen und zu proben.

HoM: Habt Ihr noch ein abschließendes Statement für unsere Leser? Vielleicht Euer persönliches Lebensmotto?

The Works: Immer geführt und gut versorgt.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Moritz von Gordeon Music, der das Interview ermöglicht hat.

Ralf Stierlen, 20.07.2005

 

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