The Wynntown Marshals

The End Of The Golden Age

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.05.2015
Jahr: 2015
Stil: Americana

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Redakteur(e):

Frank Ipach


The Wynntown Marshals
The End Of The Golden Age, Blue Rose Records, 2015
Keith BenzieVocals, Acoustic & Electric Guitars,Glockenspiel
Iain Sloan6 & 12 String Electric Guitars, Pedal steel, Backing Vocals
Murdoch MacLeodBass, Backing Vocals
Richie NobleHammond Organ, Wurlitzer Piano, Synth
Kenny McCabeDrums, Percussion
Guests:
Andrew TaylorMandolin, Percussion
Hannah Elton-WallHarmony Vocals
Bruce MichieFlugelhorn, Trumpet, Tenor Sax, Trombone
Produziert von: Andrew Taylor Länge: 46 Min 13 Sek Medium: CD
01. There Was A Time06. Better Than Yesterday
02. Dead Sunflowers07. The Girl On The Hill
03. Being Lazy08. Metagamma
04. Red Clay Hill09. Moby Doll
05. Idaho10. The End Of The Golden Age

Kopf hoch und weitermachen, es gibt noch vieles zu entdecken. Auch wenn die schottischen WYNNTOWN MARSHALS im Titelsong ihres dritten Albums "The End Of The Golden Age" über verpasste Chancen sinnieren, bleiben sie dennoch optimistisch genug, den Silberstreif am Horizont zu erkennen. In die allgegenwärtige Melancholie mischt sich eine ansteckende Aufbruchsstimmung. Durch den Regen Richtung Sonne. Auf dem Frontcover ihres letzten Longplayers "The Long Haul" haben die Jungs schließlich schon die Richtung angezeigt: Vorwärts und möglichst steil nach oben.

Die Schotten um Sänger Keith Benzie, der klingt wie Jeff Tweedys jüngerer Bruder, verwandeln ihre musikalischen Erinnerungen an die glorreichen Tage des 'No Depression' Sounds der mittleren Neunziger Jahre erneut derart geschickt und stimmig, dass ihre 10 selbstverfassten, neuen Songs absolut staubfrei, frisch und vital klingen, so als sei ihnen eine geheimnisvolle Schatzkarte mit einem verheißungsvollen Goldfund in die Hände gefallen.

Die Koordinaten, die ihren Weg bestimmen, zeichnen sich klar und deutlich ab: WILCO, JAYHAWKS, SON VOLT, BLUE MOUNTAIN, WHISKEYTOWN, GIN BLOSSOMS. All die unvergessenen und aufrechten Verfechter der amerikanischen Roots-Musik-Kultur, die seinerzeit ihre Inspirationen aus dem reichhaltungen Fundus des blubbernden Melting Pot aus Country, Folk, Southern Soul und Rock schöpften, um daraus neue, schimmernde Roots-Perlen zu formen. Insofern hat sich an der Ausrichtung der MARSHALS nichts geändert. Glücklicherweise. Denn dieses Metier beherrschen die Schotten.

Bemerkenswert bleibt allerdings, dass sich das Songwriting-Niveau der Jungs aus dem Norden Großbrittaniens wieder etwas verbessert hat und nun den Anschein erweckt, man habe den Zenit erreicht. Eine echte und reife Langspielplatte, die von Anfang bis Ende lohnt. Offenbar sind die MARSHALS dort angekommen, wo sie hinwollten. Am Ende eines goldenen Zeitalters, dessen gute Seiten im Gedächtnis haften, um daraus die Impulse für die kommende Ära abzuleiten. Die Zuversicht steht ungebrochen, wenn die MARSHALS singen: "We sometimes get lost along the way, but I know you and me - we'll be okay".

Frank Ipach, 01.05.2015

 

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