The Wynntown Marshals

The Long Haul

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.12.2013
Jahr: 2013
Stil: Americana, Alt.Country

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Redakteur(e):

Frank Ipach


The Wynntown Marshals
The Long Haul, Blue Rose Records, 2013
Keith BenzieVocals, Acoustic Guitar, Harmonica
Iain SloanElectric Guitars, Pedal Steel, Resonator Guitar, Backing Vocals
Murdoch MacLeodBass, Backing Vocals
Kenny McCabeDrums, Backing Vocals
Produziert von: Andrew Taylor Länge: 47 Min 24 Sek Medium: CD
01. Driveaway06. The Submariner
02. Canada07. Crashing (Like The Reds)
03. Low Country Comedown08. Curtain Call
04. Whatever It Takes09. North Atlantic Soul
05. Tide10. Change Of Heart

Sucht man eine passende Schublade für die schottische Combo WYNNTOWN MARSHALS, denkt man unweigerlich an die guten, alten Americana-Bands der frühen und mittleren Neunziger Jahre. Jener aufregenden Ära, die den Startschuss für Genre-Gattungen wie Alt.Country und No Depression mit sich brachte. Die Jungs aus Edinburgh erwecken den interessanten Eindruck als seien sie eine gewiefte und ausgekochte Tribute-Band, die allerdings - und das ist schließlich das Bemerkenswerte - nur Songs aus eigener Feder verwenden.

Völlig ungeniert agieren die MARSHALS auf ihrem zweiten Album "The Long Haul" wie ein musikalischer Schwamm, saugen die Ideen und Einflüsse dieser Zeit begierig auf, lassen sich maßgeblich von Bands wie SON VOLT, JAYHAWKS, WILCO, WHISKEYTOWN, BLUE MOUNTAIN inspirieren, klingen mitunter aber auch wie Frühsiebziger Neil Young, frühe EAGLES oder CROSBY, STILLS & NASH, fügen manchmal eine Prise BEATLES hinzu, schütteln, rühren und mixen die zahlreichen Zutaten lange und intensiv genug, um am Ende ein relativ frisches, neuartiges, schwer kreativ wirkendes und dennoch irgendwie vertrautes Gebräu zu servieren, dessen Zutaten nicht auf Anhieb entlarvt werden können.

Das macht verdammt viel Spaß, weil die satten Gitarren und der teils knorrige, teils schöngefärbte Gesang absolut kompetent rüberkommen und sich einige mit Widerhaken versehene Ohrwürmer in die Setlist eingeschlichen haben. Kurzweil auf gutem Niveau.

Frank Ipach, 06.12.2013

 

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