Thomsen

III

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.09.2021
Jahr: 2021
Stil: Heavy Metal
Spiellänge: 40:50
Produzent: Rene Thomsen

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Plattenfirma: CMS Artist Station

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Ralf Frank


s. weitere Künstler zum Review:

Megadeth

Uli Jon Roth

Herman Frank

Metal Church

Blaze

Judas Priest

Sweet

Steve Vai

Titel
01. Rise
02. Fight
03. Nightfall
04. I Can See The Light
05. Liar
 
06. Salvation
07. Forget It
08. Set Me Free
09. Passion
10. Turn On The Light
Musiker Instrument
Jürgen Wulfes Vocals
Rene Thomsen Guitars
Michael Kolar Drums
Niklas Turman Bass
Michael Pesin Guitars

Der ehemalige Roadie, Guitartech, Tourmanager und Veranstaltungstechnikunternehmer hat seine Liebe zum Metal nicht nur in seinen beruflichen Karriere ausleben können, sondern mittlerweile auch in diversen Soloprojekten.
Die bisherigen Alben "Let‘s get ruthless“ (2009) und "Unbroken“ (2014) konnten durch die Bank überzeugen und überwiegend wohlwollende Kritiken einheimsen.

Mit Hilfe namhafter Gastmusiker (u.a. Herman Frank, Nibbs Carter, Neil Murray, Bobby Jarzombek, Vinnie Appice oder Udo Dirkschneider) gelang dem Perfektionisten ein exzellenter Heavy Metal Mix in der Schnittmenge ACCEPT, SAXON, DIO und RIOT, mit harten Stampfern, schnellen Nackenbrechern und melodiösen Ohrwürmern.
Ursprünglich als temporäres Projekt gestartet, hat sich THOMSEN mittlerweile zu einer echten Band entwickelt und so findet man auf dem
neusten, schlicht "III“ betitelten Output keinerlei Gäste. Die Band besteht neben René Thomsen aus den alten Kumpels Jürgen Wulfes und Mike Pesin, die man schon aus den Vorgängern kennt, sowie aus Multiinstrumentalist Niklas Turmann (u. a. Uli Jon Roth) und Schlagzeuger Michael Kolar (u. a. Herman Frank), allesamt aus dem Großraum Hannover.

Das Quintett entwickelte die zehn neuen Songs gemeinschaftlich und auch, wenn die Grundtendenzen gleich geblieben sind, hat sich der Stil ein wenig verschoben. Geblieben ist der unverkennbare Einfluss ACCEPTs, aber diesmal dürften sich insbesondere die Freunde von MEGADETH, METAL CHURCH, BLAZE oder JUDAS PRIEST angesprochen fühlen.
Auf packende Riffs, abwechslungsreiche Soli und Refrains zum Mitgröhlen muss also auch auf "III“ niemand verzichten. Wer bei der Durchsicht der Tracklist bei Set Me Free auf ein hartes SWEET Cover gehofft hat, wird leider in dieser Hinsicht enttäuscht, ansonsten natürlich nicht. Auch Passion And Warfare ist nicht bei Steve Vai entlehnt sondern hat nur den Titel gemein, auch wird der Track gemeinhin nur Passion genannt, um Verwechslungen auszuschließen.

Auf der CD Edition findet sich abschließend ab Minute 3:54 noch ein witziger Hidden Track, der musikalisch ein bisschen an das Kinderlied Hänschen Klein erinnert und textlich möglicherweise an den mysteriösen Jack Schwartz angelehnt sein könnte, muss aber nicht.
Das Album wurde mixed und mastered von Charlie Bauerfeind, was man durchaus als Pluspunkt verbuchen darf, insofern alles in allem eine Runde Sache. Gerne in Zukunft auch öfters mal live.

 

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