Those Black Marks

Darwinian

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.05.2016
Jahr: 2016
Stil: Alternative Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Those Black Marks
Darwinian, Eigenproduktion, 2016
Sean WatmoreGesang
Liam RedmondGitarre
Eamon Mc EvoyBass
Daymo MoranSchlagzeug
Produziert von: Martin Quinn Länge: 41 Min 13 Sek Medium: CD
01. Light And Sound07. Lookin' Out
02. Every Time08. Refrain
03. She Said09. Saints And Satellites
04. Take Me Away10. Fish Out Of Water
05. On And On11. Where Do We Run
06. Lost And Found

Für einen schnellen Einstieg in die Karriere nimmt man für gewöhnlich gerne das Bild vom „Raketenstart“, den eine Band hinlegt. Bei THOSE BLACK MARKS mag dieser Vergleich sogar zutreffen. Denn erstmals trafen sich die vier beteiligten Musiker im März 2015, um zusammen zu muszieren. Seit diesem Tag sind nun gerade einmal knapp 14 Monate vergangen und schon liegt das fertige Debüt-Album der Band aus Dublin vor, keine EP wohlgemerkt, sondern elf Eigenkompositionen. Das ist schon mal eine Leistung in so kurzer Zeit.

Was als erstes auffällt ist der unglaublich gute Sound. Immerhin handelt es sich hier um eine Eigenproduktion, ohne die Unterstützung einer großen Plattenfirma im Rücken zu haben. Und das Ergebnis klingt einfach perfekt: kraftvoll rockend, nicht zu dumpf sondern sehr differenziert. Da haben die Band und Produzent Martin Quinn ganze Arbeit geleistet. Dafür gebührt ihnen schon einmal großer Respekt. Musikalisch bieten THOSE BLACK MARKS eine Mischung aus modernen Rock-Sounds, wie man sie von Bands der Marke BIFFY CLYRO kennt. Es werden jedoch auch immer wieder soundtechnische Anleihen an traditionellere Alternative Rock Acts der 90er Jahre offenbar, etwa THE SMASHING PUMPKINS (am offensichtlichsten wohl bei She Said), COLLECTIVE SOUL oder auch FEEDER immer wieder erkennbar.

Dabei muss man aber auch einräumen, dass nicht jeder Song auf “Darwinian“ ein Ohrwurm ist. Einige der elf Nummern rauschen schon ein wenig am Hörer vorbei. Zu den Highlights zählen aber auf jeden Fall der Opener Light And Sound sowie Take Me Away, On And On, Fish Out Of Water und Where Do We Run. Auf der anderen Seite ist aber keines der Lieder ein Ausfall, den man überspringen möchte. Wenn man bedenkt, in welch kurzer Zeit dieses Album entstanden ist, dann muss man den Hut davor ziehen, wie kohärent die Platte zudem klingt. Die Band hatte offenbar sehr schnell eine Vorstellung davon, wie sie klingen will und welche Art von Songs dazu passt.

THOSE BLACK MARKS haben hier wirklich einen sehr vielversprechenden Start hingelegt. Auch prominente Künstler wie Jeff Beck und Tom Waits haben sich schon sehr lobend über die Band geäußert. Das ist angesichts dessen, was das Quartett auf “Darwinian“ präsentiert wahrlich kein Wunder. Eine kraftvoll rockende, abwechslungsreiche Scheibe mit einigen wirklich sehr gelungenen Kompositionen. Darauf können die Herren Watmore, Redmond, Mc Evoy und Moran wahrlich aufbauen. Du vielleicht schauen wir eines Tages auf “Darwinian“ als Grundstein für eine große Karriere zurück – und wenn nicht, dann doch zumindest als sehr gelungenes, modernes Rock-Album.

Marc Langels, 24.05.2016

 

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