Thunder

Back For The Crack

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.12.2002
Jahr: 2002

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Thunder
Back For The Crack, STC Recordings, 2002
Medium: Maxi-CD
1. Somebody Get Me A Spin Doctor3. The Pimp & The Whore
2. Blown Away4. When Tomorrow Comes

Und schon wieder eine "Wiedervereinigung".
Auch noch nicht so lange her, dass sich die britischen THUNDER aufgelöst hatten. Dem folgte recht bald die Zusammenarbeit von Sänger Danny Bowes und Gitarrist und Haupt-Songschreiber Luke Morley. Na prima, hat man gedacht, dann kann's mit der Band im Prinzip weiter gehen.
"Pfeifendeckel!" Nix war's mit Rock'n'Roll! Auf ihrem gemeinschaftlichen Album frönten sie allem möglichen, aber von der Power und dem Hardrock der THUNDER auszeichnete, war praktisch nichts vorhanden.
Zum Glück gab's dann das Wiederaufleben der "Monsters Of Rock" diesen Herbst in England (und leider nur dort). Dem Headliner ALICE COOPER pfllanzte man drei Bands vorne dran die englischer kaum sein konnten: THUNDER, QUIREBOYS und die DOGS D'AMOUR (letztere auch auf Alices Deutschlandtour mit dabei). Proben und Auftritte haben den Jungs von THUNDER offenbar soviel Spaß (und Erfolg, gegenüber ihren "Soloprojekten") gemacht, dass ein neues Album schon fast fertig ist. "Shooting At The Sun" soll im Frühjahr 2003 veröffentlicht werden. Eine Tour ist in Planung.

Vorab gibt's eine Maxi mit vier neuen Songs.
Und da sind sie wieder: THUNDER. Als wär nix gewesen spielen und klingen sie wie eine Mischung aus FREE und THE WHO. Nur noch etwas "moderner".
(NOCH moderner??? - Red.)

Schon beim ersten Song, Somebody Get Me A Spin Doctor, sind alle "alten" Qualitäten wieder da.
Die Jungs fetzen wieder los wie zu besten früh-neunziger Jahren. Luke Morley zaubert ein paar brachiale Heavy-Riffs aus seiner Gibson Les Paul und Sänger Danny Bowes klingt wieder wie der Shouter in der Tradition von Paul Rodgers zu Free und Bad Company-Zeiten. Soli gibt's auch, nicht zu knapp!

Blown Away hat ein Akustikgitarren-Intro wie man schon ähnlich bei den Power-Balladen von THUNDER gehört hat (und liebt!).
Ähnlich wie bei Castles In The Sand nimmt der Song Fahrt auf und gipfelt in einem geilen, fetzenden Gitarrenriff und druckvollem Refrain. Kurz einen Gang zurück geschaltet und dann darf Leadgitarrist Luke wieder auf's Gaspedal treten. Leider blendet man ihn dann bald aus...

The Pimp & The Whore wird auf dem kommenden Album nicht vertreten sein (wegen dem Titel?). Mehr im Midtempo-Bereich angesiedelt, aber trotzdem druckvoll. Hätte gut auf das letzte Studio-Album der Band gepasst.
Mit flotter Akustikgitarre & Bassdrum bringt When Tomorrow Comes Schwung rein. Klingt sehr nach frühen 70ern. GUESS WHO fällt mir dazu ein. Hat dann auch reichlich E-Gitarren drin und gegen Ende wird das ganze nochmal ein ganzes Stück schneller und wilder. Mmh, leider etwas zu kurz. Da hätte ich gern noch 'ne Weile zugehört.

Also, Jungs: Macht nicht solange rum und her mit dem Album!

Epi Schmidt, 04.12.2002

 

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