Thunder

Plug It Out

( English translation by Google Translation by Google )

DVD-Review

Reviewdatum: 12.06.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Thunder
Plug It Out, STC Films, 2004
Plug It Out, STC Films, 2004
Länge: ca. 100 Min Medium: DVD
Plug It Out... - Live At The Bedford Arms - December 16th & 17th 200311. You Can't Live Your Life In A Day
1. Stand Up12. When I'm Dead And Gone
2. River Of Pain13. Joy To The World
3. Everybody's LaughingExtras:
4. Streetfighting ManFind It Out...:
5. NumbBedford Arms Question & Answers
6. Castles In The SandSnap It Up...:
7. Everybody Wants HerBedford Arms Photo Gallery
8. Low Life In High PlacesPlug It In...:
9. Resurrection ShuffleLive At The AVO Sessions, Basel, Switzerland - November 14th 2003
10. Higher Ground

Ganz schön umtriebig ist die englische Band THUNDER. Da wird man als Fan regelrecht mit Veröffentlichungen verwöhnt - wären sie doch mal mit Konzerten auf dem Kontinent ähnlich verschwenderisch. Letztes Jahr wurde ja ihr geniales Comeback mit dem Album "Shooting At The Sun" gefeiert, dann erschien die Doppel-DVD "Live And Uncut At The Marquee", unlängst wurde Akustik-Show "Live At The Bedford Arms" den Fans zugänglich gemacht, zwischendurch wurde noch das zweite Bowes & Morley-Album veröffentlicht und nun gibt's eine weitere DVD: "Plug It Out..."

Enthalten ist ein Großteil jenes "Bedford Arms"-Konzertes und wie kaum anders zu erwarten, ist das wieder mal Fun pur! Akustikversionen ihrer eigenen Klassiker oder von anderen Größen der Musikgeschichte haben THUNDER ja schon eh und je, meistens als B-Seiten ihrer Singles, veröffentlicht. Hier kann man sich nun in einem kleineren Club, in dem sowohl Band als auch Publikum gemütlich sitzt, einen "Unplugged"-Gig der Briten reinziehen.

Manchmal kommen die Songs etwas entspannter als in ihrer elektrischen Version, aber die Klasse des Materials zeigt, wie das trotzdem bestens funktioniert.
Aus nächster Nähe kann man sich Luke Morley an der Mundharmonika, beim Solo zu Stand Up betrachten, oder die Finger auf dem Griffbrett verfolgen. Von Beginn an ist Stimmung in der Bude und gerade in England ist das Publikum immer gerne bereit den Forderungen von Danny Bowes nach Mitklatschen - bei River Of Pain - oder zum Mitsingen zu folgen.
Zwei überaus hübsche Mädels unterstützen die Band ab Everybody's Laughing gesanglich und erst recht optisch: Tara und Ana McDonald!
Einen "Song by the Rolling Stones" kündigt Danny an, aber die Eröfnungs-Akkorde von Streetfighting Man dürften wohl jedem geläufig sein.

Die Band ist bestens gelaunt, immer zu Scherzchen aufgelegt und in diesem kleinen Rahmen kann man mit dem Publikum auch bestens kommunizieren. Die ebenfalls an diesen Abenden abgehaltene Beantwortung eingereichter Fragen on stage, ist in einer Extra-Sparte auf dieser DVD zu verfolgen.
Gänzlich stromlos geht's auch nicht ab, denn erstens wird eine Telecaster zwischen Luke Morley und Ben Matthews hin und her gereicht und zweitens gibt es mit Steve Smith auch einen Gastkeyboarder.
Ein weiterer Gast ist Pete Shoulder, der erst aus der Bar auf die Bühne und an die Akustikgitarre gebeten werden muss.
Wie immer ist Castles In The Sand ein echtes Erlebnis, sowohl was Gesang als auch die hervorragend dynamische Spielweise der Band angeht. Low Life In High Places ist ein weiteres Highlight, nicht zuletzt weil hier das Publikum stimmlich voll dabei ist. Der fetzige Teil wird geschickt umkurvt.

Eigentlich ist diese DVD die beste Untermalung für eine kleine spontane Party im heimischen Wohnzimmer. Dazu tragen die Coverversionen natürlich viel mit bei. Zum Beispiel der Ashton, Gardner & Dyke Hit Resurrection Shuffel, zu dem mitgeklatscht und, ja, so eine Art Tabledancing gemacht wird. Erste Sahne, wenn Danny das Publikum zu "throw back your hair" auffordert. Wo doch bei manchen gar nicht mehr so viel vorhanden ist.
Bei You Can't Live Your Life In A Day unterstützen die beiden Backgroundsängerinnen den Song mit wunderbaren "with a little help." Uuh-uuh's.
When I'm Dead And Gone kennt man in Deutschland eher in der Version von FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE, hier orientiert man sich wohl mehr an der Originalvorlage von McGuiness Flint. Nichtsdestotrotz steigt die Stimmung immer mehr und wenn Danny Bowes zum Schluss die "Messe" zu einem passenden Kirchenorgel-Intermezzo ("say hallelujah, touch someone..") zelebriert und die Band dann in THREE DOG NIGHTs Joy To The World voll einsteigt, läuft einem wahrlich ein Schauer über den Rücken und jeder ist lautstark beim Refrain dabei - im Saal und vor dem Bildschirm!

Zusätzlich kann man sich die Band noch bei den AVO-Sessions vom letzten Jahr in Basel ansehen, bei denen sie als Support von DEEP PURPLE agierten. Leider nur drei Songs und die Schweizer können auch gesanglich nicht mit dem englischen Publikum mithalten, aber dafür spielt die Band "plugged in".
Zum Schluss möchte ich noch gern wissen: Who is this girl with the black hair and the cap, that gave me the eye (!) , all through my TV-Screen? Bitte melden!
(Hach je, jetzt isses soweit mit ihm... Red., bestürzt)

Epi Schmidt, 12.06.2004

 

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