Thunder

Rock City 10 - A Christmas Cracker

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.04.2009
Jahr: 2009
Stil: Hard Rock

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Thunder
Rock City 10 - A Christmas Cracker, Dodgy Discs, 2009
Ben MatthewsGuitars, Keyboards & Backing Vocals
Chris ChildsBass, Backing Vocals & Dancing
Daniel BowesVocals
Harry JamesDrums & Percussion
Luke MorleyGuitars, Harmonica & Backing Vocals
Anna McDonaldBacking Vocals
Peter ShoulderGuitars
Tara McDonaldBacking Vocals
Tim OliverKeyboards & AA Membership
Produziert von: Ben Matthews Länge: 79 Min 41 Sek Medium: CD
01. See My Baby Walking09. Fire To Ice
02. Yesterday's News10. On The Radio
03. Retribtution11. Wishing Well
04. The Joker12. 'Til It Shines
05. The Great Gig In The Sky (Tara & Anna Lead Wailing)13. Castles In The Sand
06. Turn Left At California14. The Boys Are Back In Town
07. Paint It Black15. You Can Leave Your Hat On
08. Loser

"Wonderful Christmas time ..."
Dazu gehören Weihnachtsbäume, Santa Claus, natürlich Geschenke usw., und - in den letzten Jahren ebenso natürlich - die "Rock City" THUNDER-Xmas Shows. Anno 2008, angesichts der anstehenden Auflösung der Band, wohl das letzte Mal. Das tut dem Spaß hier aber keinen Abbruch und wie in den zurückliegenden Jahren, und mit bewährtem Team, überträgt sich die Stimmung problemlos auch auf sonnendurchflutete Frühlings-/Sommertage. Da braucht Danny Bowes, zu Beginn, die Frage "Are we in the mood" eigentlich gar nicht zu stellen, denn, hier wie da, kann nur ein lautstarkes "Yeaaah"! die Antwort sein.
Mit See My Baby Walking wird auch gleich ordentlich Vorschub geleistet und sofort Schwung in die Show, in Hüften und Schultern gebracht. Die shuffelnde Good-Time-Nummer stammt von der "The Joy Of Six" EP und eignet sich perfekt als Opener.
Ebenfalls aus der letztjährigen EP-Reihe stammen die Yesterday's News bei denen sich schon die bewährten 'McDonald-Sisters', Tara und Anna, in den "Background" einreihen und den Sound vervollkommnen. Das jazzige, melancholische Retribution ist die Art Song, die Danny Bowes mit am besten zur Geltung kommen lässt. Wenn man jetzt bedenkt, dass jener dieses Jahr seine Sangeskarriere beenden will, kann man bei diesem Titel schon sehr wehmütig werden.
Bei diesen Konzerten wurde von jeher mit Coverversionen nicht gegeizt und mit Steve Millers The Joker wird zwar nicht unbedingt die Party auf den Siedepunkt getrieben, aber der Weg wird schon bereitet. Ein ganz nettes Intermezzo ist sicher, wenn Tara und Anna PINK FLOYDs The Great Gig In The Sky, zum Piano, intonieren aber da wird's mir doch zu seicht. Wenn Luke Morley mit seiner Akustikgitarre für den Country-Rock-Drive in Turn Left At California sorgt, ist weitaus mehr Feierlaune am aufkommen. Die sich mit der STONES' Paint It Black weiter steigert. Schön mit Schmackes gespielt und von Harry James, am Schlagzeug, vorangetrieben, bereitet das den Boden für - nach meiner Meinung - vielleicht den besten THUNDER-Song seit der Wiedervereinigung: Loser. Damit ist es auch vorbei mit vorweihnachtlicher Zimmer-Akustik-Musik, denn hier wird die dicke E-Gitarren-Keule ausgepackt und ein sattes Brett gefahren!

Und schon geht es weiter prächtigst ab: "Jump up and down" (wie werden wir das vermissen!) feuert Bowes das Publikum an und die Band liefert mit Fire To Ice - von ihrem zweiten Album "Laughing On Judgement Day" - das entsprechende "Trampolin". Mit On The Radio wird weiter gerockt und dieser Stampfer tritt Publikum und Hörern dazu im Takt in den Arsch. Erneut denke ich mir: was für eine Schande dass die nicht erfolgreicher wurden. Luke's Solo ist einfach nur geil!
Pause? Nee! Mit FREEs Wishing Well ehrt die Band einen Haupteinflussgeber ihrer Musik und speziell Danny Bowes sein maßgebliches Gesangsvorbild Paul Rodgers.
Aber dann wird’s zunächst wieder akustisch, mit der gefühlvollen Ballade 'Til It Shines. Wenigen Bands kann man bei solchen Songs so gespannt zuhören wie THUNDER, was natürlich in erster Linie am herausragenden Gesang liegt, aber auch an den tollen Arrangements. Mit dem Einstieg der E-Gitarre geht es erheblicher funkiger dahin.
Castles In The Sand - was soll man da sagen? Einfach eine der genialsten Rock-Balladen der letzten 20 Jahre. Der vielstimmige Publikums-Chor, von Beginn an, legt davon eindrucksvoll Zeugnis ab. Da ist Stimmung ohne Ende angesagt und die wird gepusht durch THIN LIZZYs The Boys Are Back In Town. Besser gibt’s das nur vom - nicht mehr erlebbaren - Original.
Als "Rausschmeißer" hätte ich mir sicher etwas anderes als You Can Leave Your Hat On vorstellen können, aber mit deftigen E-Gitarren gespielt klingt das erstaunlich rockig. Also doch ein passender Schluss und Garant, dass es weder an Weihnachten noch im Sommer zu beschaulich zugehen muss. Wenn man diese Band im Player hat.

Epi Schmidt, 12.04.2009

 

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