Thunder

Rock City 12 - The Baubles Are Back In Town

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 31.03.2012
Jahr: 2012
Stil: Hard Rock

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Thunder
Rock City 12 - The Baubles Are Back In Town, Dodgy Discs, 2012
Ben MatthewsGuitars, Keyboards & Backing Vocals
Chris ChildsBass & Backing Vocals
Daniel BowesVocals
Harry JamesDrums & Percussion
Luke MorleyGuitars, Harmonica, Backing Vocals & Lead Vocals
Pete ShoulderGuitars, Backing Vocals & Lead Vocals
Tim OliverKeyboards & Squeeze Box
Helena May HarrisonBacking Vocals
Katy BurgessBacking Vocals
Produziert von: Chris Childs Länge: 75 Min 39 Sek Medium: CD
01. Everybody Wants Her09. The Devil Made Me Do It
02. Living For Today10. Like A Satellite
03. Breakdown11. Live And Let Die
04. Come And Get It12. You Can't Keep A Good Man Down
05. The Thrill Of It All13. I Love You More Than Rock & Roll
06. Once In A Lifetime14. A Better Man
07. Just Another Suicide15. Merry Xmas Everbody
08. Loser

Sie können ja doch nicht anders: Alljährlich, zur Weihnachtszeit, rücken die fantastischen Fünf zusammen, laden ein paar Freunde und Freundinnen ein und singen ein paar fröhliche Lieder. Wie man das andernorts auf der Welt auch gern macht. Nur dass es sich im Fall von THUNDER immer um ein Happening handelt, zu dem auch Fans - mittels begehrter Eintrittskarte - eingeladen sind und welches für gewöhnlich noch bis ins Frühjahr nachhallt. Dann nämlich, erscheint die "Christmas Show" der britischen Band auf CD. Seit Jahren als "Rock City" betitelt und mittlerweile die zwölfte Ausgabe erreichend.
Wie üblich scharen sich befreundete Musiker um die Herren Bowes, Morley und Co., darunter Lukes THE UNION-Kollege Pete Shoulder und es wird - ebenso üblich - tief in die Klassiker der Rock- und eigenen Geschichte gegriffen.
Üblicherweise ist man auch akustisch zugange, aber die ein oder andere E-Gitarre darf schon mal eingreifen. Mich freut es besonders, dass man weit im eigenen Repertoire zurückgeht und gleich mit einem Song vom zweiten THUNDER Album, "Laughing On Judgement Day", beginnt: Everybody Wants Her kommt als lockerer Akustik-Boogie, macht natürlich gleich Stimmung, aber erstmals trauere ich der "elektrischen Version" hinterher. Das kommt mir hier doch ein klein wenig zu verhalten.
War aber anscheinen nur zum warm werden, denn mit Living For Today, vom 96er "The Thrill Of It All" Album, kommt der gewohnte Drive der Band deutlich zum Vorschein und wie gut dieses Riff funktioniert, merkt man auch in dieser powervollen Nummer. Neben dem Gesang, ist Lukes Mundharmonika ist da die Sahne auf dem Kuchen.

Die Interaktion zwischen Band und Publikum funktioniert ebenso gut die Kommunikation, was sich bereits bei Tom Pettys Breakdown verdeutlicht. Macht richtig Spaß, diesen Song wieder zu hören und hier ganz besonders. BADFINGERS Come And Get It dürfte die erste Schunkel-Runde eingeleitet haben und der Weihnachtsstimmung förderlich gewesen sein.
The Thrill Of It All und Once In A Liftime sind zwei der unterbewertesten Songs im Repertoire dieser Band und vor allem letzteres bekommt hier einen ganz tollen Late-Night-Bar-Charakter. Ganz klasse hier, der Gesang von Luke Morley.
Mit Just Another Suicide begeisterten mich THUNDER bereits auf "Giving The Game Away". Mir bis heute ein Rätsel, warum das kein Riesen-Hit geworden ist. Überzeugt auch hier selbst. Die abwechselnden Soli machen ebenso viel Laune, wie der Ohrwurm-Refrain.
Auch Loser gehört für mich zu den tollsten Rocksongs überhaupt und das zugehörige Album, "Shooting At The Sun", zu den besten der Band. Natürlich gehören da schon die E-Gitarren dazu, um das Ding mit richtig Schmackes zu präsentieren. Man spürt förmlich die wogende Zuschauermenge. Die derben Riffs von The Devil Made Me Do It treiben Stimmung und Power nach oben. Mir zieht es immer die Mundwinkel nach hinten, wenn diese Rhythmusmaschine aus Harry James und Chris Childs einsteigt und jeden Song endlos pusht.

Ich weiß, meine Lobeshymnen über diese Truppe sind endlos, aber wo, bitte, findet sich eine bessere Rockballade als Like A Satellite, die sowohl Tiefe als auch einen gnadenlos guten Refrain hat? Und beim englischen Publikum ist das natürlich der Startschuss für hemmungsloses Mitsingen. Was beim folgenden Live And Let Die noch eine Steigerung von Beginn weg erfährt. Who the f*** sind GUNS 'N ROSES? Diese Version schiebt ungeheuer kommt wieder mehr an Paul McCartneys Vorlage, aber mit erhöhter Power.
Den Rest des Programms bestreitet die Band mit eigenen Songs und hat mit You Can't Keep A Good Man Down und I Love You More Than Rock'n'Roll keine Probleme, die Stimmung im Saal noch zu steigern. Klar, dass Danny Bowes keine Chance auslässt, das Publikum zu involvieren und zum Mitmachen zu animieren. Das haben wenige Sänger so sympathisch drauf, wie der THUNDER-Frontmann. Und das kommt beim vorabschließenden A Better Man so gut, dass es selbst Danny die Sprache verschlägt.
Diese reicht allerdings noch von für den Christmas-Rock-Hit Merry Christmas Everybody aus und aus eigener Erfahrung - zwar vor 15 Jahren und im Londoner Marquee - kann ich sagen, dass hier endgültig alle Dämme brechen.
Wer sich davon selbst überzeugen möchte, dem sei gesagt, dass der Termin für nächstes Weihnachten bereits steht. Wer die Reise scheut, für den leuchten die Lichter am Weichnachtsbaum mit dieser Scheibe auch im April. Oder im Mai. Oder im ....
Merry Christmas Everone!

Epi Schmidt, 29.03.2012

 

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