Thunder

The Turkey Strikes Back

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.07.2008
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Olaf Falkenberg


The Turkey Strikes Back, Dodgy Discs, 2008
Ana "Dark Woman" McDonaldSecondary Harmony Vocalisation & Jedi
Ben "Obiwan" MatthewsGuitar & Electronic Keyboard Instrumentation
Christopher "C3PO" ChildsBass Guitar Instrumentation & Robotic Dancing
Daniel "Ewok" BowesKazoo & Primary Vocalisation
Harold "Smokebacca" JamesTribal, Cylindrical Instrument Strikage & In-Time Syncopation
Luke "Skylager" MorleyGuitars, Secondary Harmony & Occasional Primary Vocalisation
Peter "Anakin" ShoulderGuitar Manipulation, Vocalisation & Youthful Expression
Tara "Leja" McDonaldSecondary Harmony Vocalisation
Timothy "Jango Fett" OliverElectronic Keyboard Instrumentation & Bounty Hunting
Produziert von: Ben Matthews Länge: 77 Min 27 Sek Medium: CD
01. The Moment Of Truth08. Stand Up
02. Long Way From Home09. Blown Away
03. Love The One You're With10. Radar Love
04. Does It Feel Like Love11. Preaching From A Chair
05. Substitute12. You Can't Keep A Good Man Down
06. On A Day Like Today13. It's Only Rock & Roll (But I Like It)
07. Go Your Own Way14. Santa Claus Is Coming To Town

Wieder einmal hatten die Jungs von THUNDER zu einer etwas anderen Weihnachtsfeier am 19.12.2007 nach Nottingham geladen.
Für den aufmerksamen Leser wird sicher deutlich, dass die hier anstehende Rezension der CD nicht in der chronologischen Reihenfolge der Weihnachtskonzerte von THUNDER erfolgt. Das liegt zum einen daran, dass die "Rock City 7" nur für Besucher des Konzertes herausgegeben wurden und zum anderen an den Vertriebsideen der Band. Bisher war es ausschließlich über deren Homepage möglich diese Livemitschnitte der Dezembertage zu bekommen.
Glücklicherweise wurde das letzte Konzert diesmal auch exklusiv über AOR-HEAVEN vertrieben und so bin ich endlich dazu gekommen, mir das gute Stück zu bestellen.
Deshalb sollte es also auch niemanden verwundern, dass ich zur besten (heißesten) Sommerzeit ein Review zu einem Konzert schreibe, welches in der kalten Jahreszeit vor einem fantastischen Publikum abgehalten wurde. Die Leute, die zu Konzerten von THUNDER um diese Jahreszeit kommen, wissen meist was sie erwartet - ein tolles Erlebnis.
Als ich die Platte das erste Mal durchgehört hatte, dachte ich zuerst, dass gar kein eigener Song der Band gespielt wurde. Das lag daran, dass ich einige der Coversongs kannte, andere nicht und die Tracks, die aus dem reichlichen Repertoire der Jungs stammten, von den ersten Veröffentlichungen gewählt wurden.

Dazu nun im Einzelnen mehr:
Wie bei den vorangegangenen Konzertmitschnitten aus den Vorjahren, spielt die Band die erste Hälfte des Konzertes die Songs fast rein akustisch. Der Abend beginnt mit The Moment Of Truth von der 2.Scheibe ("Laughing On Judgement Day") der Band. Im Anschluss wird mit Long Way From Home ein weiterer alter Song vom selben Album präsentiert, bevor mit Love The One Your With ein Stück gespielt wird, welches im Original von Crosby, Stills & Nash stammt. Egal ob Original oder Cover, bei THUNDER klingt alles nach THUNDER und das ist gut so.
Das anschließende Does It Feel Like Love, ebenfalls von "Laughing On Judgement Day", ist genau wie der Song davor, geprägt vom Einsatz des Keyboards.
Luke Morley darf sich beim darauf folgenden WHO - Song Substitute nicht nur an der Akustikgitarre präsentieren, sondern auch am Mikrofon aktiv sein. Sicher, die Stimme von Danny wird immer unerreicht bleiben, doch das Lied kommt sehr gut rüber. Dass die beiden Hauptprotagonisten der Band auch mal ein paar Soloscheiben produziert haben, erfahren die Zuhörer spätestens mit dem nun folgenden On A Day Like Today vom "Mo's Barbeque" - Album.
Wie auch schon im Studio gespielt, erhält dieser Song durch den prägnanten Einsatz eine Flügels (war sicher ein E-Piano) einen typischen Kaffeehaus - Charakter. Dann dürfen sich alle Fans von Fleetwood Mac über den Song Go Your Own Way freuen. Klar singt Bowes anders als Buckingham, doch dank der beiden McDonalds - Sisters klingt auch dieses Lied sehr gut.

Dann endlich packen die Herren auch ihre E-Gitarren aus und mit Stand Up vom "Behind Closed Doors" - Album und Blown Away vom Comeback - Album "Shooting At The Sun" leiten sie endlich den rockigen Teil des Abends ein, der für mich persönlich schon beim 10. Song seinen vorübergehenden Höhepunkt erreicht. Der GOLDEN EARRING Übersong Radar Love kommt mit so einem fetten Bass herüber, dass ich mich schon allein wegen diesem Song sehr gern unter den Zuhörern in Nottingham befunden hätte.
Der herrliche Konzertabend klingt dann mit Preaching From A Chair, einem weiteren frühen THUNDER - Track ("Behind Closed Doors") und You Can't Keep A Good Man Down aus. Ähnlich wie sonst zu Dirty Love animiert Danny die Leute im Saal zum Mitsingen und - klatschen bzw. -stampfen und Schreien, sodass der letzte Song des regulären Teils auf satte 10 Minuten Länge kommt.
Logisch dass die Fans die Truppe noch mal auf die Bühne zu zwei Zugaben herausschreien. Zum einen ist das der STONES Klassiker It's Only Rock & Roll, bei dem Herr Bowes sehr viel von Herrn Jagger in seine Stimme legt und selbst das wirklich abschließende Traditional Santa Claus Is Coming To Town rockt in typischer THUNDER - Manier.
So bleibt mir zum Schluss nur noch festzustellen, dass sich der Kauf dieses Albums für mich 100%ig gelohnt hat und allen Anderen kann ich es nur ans Herz legen. Zumal auf dieser Scheibe wirklich keine Überschneidungen mit den offiziellen Live - Veröffentlichungen der Band vorhanden sind.
Unterstützt wurden die Fünf von den bereits erwähnten Ana und Tara McDonald sowie den Herren Peter Shoulder und Timothy Oliver.
Schade nur, dass Nottingham nicht in Deutschland liegt.

Olaf Falkenberg, 26.07.2008

 

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