Thunder

The Xmas Show Live 2013

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.06.2014
Jahr: 2014
Stil: Hard-, Akustik Rock

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Thunder
The Xmas-Show Live 2013, Dodgy Discs, 2014
Daniel BowesSinging & Encouragement
Luke MorleyGuitars, Mandolin % Harmonica
Ben MatthewsGuitars & Keyboards
Chris ChildsBass & Dancing
Harry JamesDrums & Smoking
Musical Guests:
Chez Taylor FrancisTenor Sax
Emily Lynn, Lara SmilesBacking Vocals
Heather HoyleBaritone Sax
Kate PlaneTrumpet
Tim OliverKeyboards, Hat & Beard
Produziert von: Chris Childs Länge: 77 Min 52 Sek Medium: CD
01. Long Way From Home09. Pilot Of My Dreams
02. Pinball Wizard10. In A Broken Dream
03. Robert Johnson's Tombstone11. Hollywood Nights
04. You Can't Live Your Live In A Day12. Fly On The Wall
06. Long Train Running13. I'm Dreaming Again
06. Higher Ground14. Just Another Suicide
07. When I'm Dead And Gone15. Merry Xmas Everybody
08. She's So Fine

Gute Nachrichten von “der Insel“ gibt es ja aktuell eher selten. Erst begehren da die Euro-Skeptiker immer mehr auf und Cameron lässt schon Austrittsdrohungen los und dann muss auch noch Wayne Rooney um die Stammplatzgarantie im Nationalteam fürchten. Ja, hallo, wo kommen wir denn da hin?
Na, immerhin werden die Partywilligen in der englischen Brasiliendelegation bestimmt THUNDERs Englishman On Holiday mit im Gepäck haben. Und daher kommen auch die guten Nachrichten: Allem Anschein nach haben die ”Magnificent Five“ genug Spaß an ihren Live-Auftritten gefunden, dass sie sich zu einem neuen Studioalbum zusammentun wollen! Na, man muss ja auch sagen, dass ihre jeweiligen Projekte alle ganz nett sind, aber nur gemeinsam sind sie die unschlagbare Rocktruppe, die genau den optimalen Weg zwischen herrlich Abrocken und Entertainment mit einem zwinkernden Auge findet. Das kommt natürlich vor allem Live am besten rüber und so kann man sich auch zu sommerlichen Temperaturen darüber freuen, dass wieder ein Live-Mitschntt ihrer traditionellen Christmas-Gigs erhältlich ist.

Wie gehabt, ist die Setlist ein Sammelsurium von bekannten und bewährten Songs der THUNDER-Mannen und Klassikern der Rock- und Popgeschichte. Genau das, was man für einen stimmungsvollen Abend braucht. Das läuft überwiegend akustisch ab, aber hier und da taucht auch schonmal eine E-Gitarre auf.
Die Stimmung im Raum ist natürlich von Beginn an prächtig, denn man weiß, was einen erwartet. Entsprechend gut funktioniert Kommunikation zwischen Publikum und – in erster Linie – Sänger und Zeremonienmeister Daniel Bowes.
Musikalische Überraschungen sind nach so vielen Jahren und Christmas-Konzerten nicht mehr so einfach, und Songs wie Pinball Wizard oder das hochwillkommene eigene Just Another Suicide kennt man ebenso, wie die Klassiker aus dem Band-Repertoire. Und doch: Kriegt man nicht die so-und-so-vielte Gänsehaut, wenn man hört, die leidenschaftlich die Besucher hier bei Higher Ground den Refrain schmettern?
Im Übrigen hat man den Song hier einen funkigen Anstrich verpasst und da man eine ganze Bläsersektion integriert hat – die später noch mehr zum Tragen kommen sollte – ergeben sich weitere neue “Farbtupfer“.
Mit dem Evergreen When I’m Dead & Gone (Luke hier an der Mandoline) und She’s So Fine (das geht natürlich nur elektrisch!) wird ein erster Höhepunkt erreicht.

Wenig weihnachtlich geht’s auch bei Pilot Of My Dreams zu, welches fast schon Doom-mäßig groovt und natürlich wieder ein Mitsingfavorit ist.
Mit Bob Seger gibt’s dann doch eine Überraschung und ich sag‘ mal, besser hat die Nummer bei Ol‘ Bob auch selten geklungen. Kommt jedenfalls gut.
Fly On The Wall, vom 1995er “Behind Closed Doors” Album bekommt dann die volle Bläser-Breitseite und schiebt so ungemein.
Auch I’m Dreaming Again kommt recht druckvoll, wobei ich mir gegen Ende etwas Rockigeres vorgestellt hätte. Na ja, Just Another Suicide treibt es dann schon ganz schön zu einem weiteren Höhepunkt.
Zum Schluss darf der Weihnachtssong nicht fehlen und selbst wenn man SLADEs Merry Xmas Everybody schon zur Genüge kennt (welches Weihnachtslied nicht?), macht die elektrische Fassung eigentlich zu jeder Jahreszeit Spaß. “The future has only just begun“, kann man schließlich immer gebrauchen und vielleicht sieht es ja mit der Zukunft der Band ähnlich aus? Eins ist sich:
Everybody’s having fun!

Epi Schmidt, 02.06.2014

 

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