Tillison Reingold Tiranti

Allium: Una Storia

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.10.2021
Jahr: 2021
Stil: Classic Italian Progressive Rock
Spiellänge: 78:53
Produzent: Jonas Reingold & Andy Tillison

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Plattenfirma: Reingold Records

Promotion: Just For Kicks


Redakteur(e):

Michael Koenig


s. weitere Künstler zum Review:

The Tangent

The Flower Kings

Karmakanic

Steve Hackett

Ken Hensley

Titel
"ORIGINAL" MIX (Andy Tillison):
01. Mai Tomare
02. Ordine Nuovo
03. Nel Nome Di Dio
 
"2021" MIX (Jonas Reingold):
04. Mai Tomare
05. Ordine Nuovo
06. Nel Nome Di Dio
Musiker Instrument
Andy Tillison Keyboards, Kit Drums with Sticks
Jonas Reingold Bass, 6 String Guitar
Roberto Tiranti Vocals
With:
Ray Aichinger Saxophones

Im Sommer kam unter dem Banner TILLISON REINGOLD TIRANTI ein mit “Allium: Una Storia“ betiteltes Studioalbum in mehreren Formaten auf den Markt. Für diese Eigenproduktion taten sich (wie der Projektname es bereits ahnen lässt) drei in der großen weiten Welt der progressiven Rockmusik wohlbekannte Akteure zusammen.

Da hätten wir zunächst den Briten Andy Tillison (unter anderem THE TANGENT, Po90, Keyboards, echtes Schlagzeug, Produktion), dann den Schweden Jonas Reingold (unter anderem THE FLOWER KINGS, Steve Hackett, KARMAKANIC, Gitarre, Bass, Produktion) und schließlich noch den Italiener Roberto Tiranti (unter anderem Ken Hensley, Gesang). Für Unterstützung sorgten sowohl der italienische Texter Antonio de Sarno als auch der österreichische Saxofonist Ray Aichinger.

Der ursprüngliche Anstoß für diese Veröffentlichung ging von Tillison aus. Der hatte Mitte der 1970er Jahre (während eines Feriencampaufenthaltes) in Italien Kontakt mit der Progressive Rock Band ALLIUM. Ein mit gemeinsamem Jammen und Musikmachen verbrachter Nachmittag beeinflusste schließlich (nicht weniger als) sein ganzes zukünftiges musikalisches Leben. Immerhin bekam er zum ersten Mal überhaupt einen Synthesizer zu Gesicht und erlebte erstmals eine Band, die mit elektronischen Instrumenten arbeitete. Alle seine Plattenaufnahmen in den folgenden sechsundvierzig Jahren sollten von diesen Eindrücken geprägt sein. In der Folgezeit betrieb Tillison einen erheblichen Aufwand mit der Suche nach Informationen über diese Gruppe.         

Das 2021 (während eines durch die immer noch aktuelle Pandemie ausgelösten Lockdowns) in Italien, Österreich und dem Vereinigten Königreich unter Mitwirkung aller Mitglieder entstandene Konzeptalbum ist reine Fiktion. Tillison und seine Freunde stellten sich nämlich schlicht und ergreifend vor, wie sich eine damals in den 70ern erfolgte Einspielung von ALLIUM angehört haben würde beziehungsweise könnte. Musik und Texte spiegeln den Zeitgeist der Jahre wieder, in denen diese inzwischen leider (wie so viele andere) längst vergessene Progressive Rock Formation italienischer Art am Werk war.    

“Allium: Una Storia“ besteht aus zwei Teilen. Für den ersten Abschnitt verpasste Andy Tillison den Nummern Mai Tomare (circa siebzehn Minuten), Ordine Nuovo und Nel Nome Di Dio seinen ’Original Mix' und kommt dem für die 1970er so typischen Progressive Rock Sound italienischer Machart tatsächlich sehr nahe. Im zweiten (insgesamt um einige Sekunden kürzeren) Part, dem ’2021 Mix’ der gleichen Songs zollt Jonas Reingold dem italienischen Prog Rock der 1970er seinen gefühl- und respektvollen Tribut.

Alles in allem liefern TILLISON REINGOLD TIRANTI dem Fan als gelungenes Ergebnis ihrer Zusammenarbeit mit “Allium: Una Storia“ zwei erfundene Versionen des klassischen italienischen/europäischen Progressive Rock aus den 70ern des zwanzigsten Jahrhunderts (inklusive Jazz- und Funk-Note) der längst in den Untiefen der Zeit versunkenen Band ALLIUM.    

 

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