Titus Wolfe

Ho-Ho-Kus NJ

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.09.2015
Jahr: 2015
Stil: Singer-Songwriter

Links:

Titus Wolfe Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Titus Wolfe
Ho-Ho-Kus NJ, Blue Rose Records, 2015
Titus WolfeVocals, Acoustic Guitar
David J. KeyesUpright Bass, Dobro, Backing Vocals
Kenny MargolisPiano, Organ, Accordion
Boris KinbergDrums, Percussion
Speciel Guest:
Joe Lynn TurnerVocals (Track 10)
Guests:
John CariddiElectric, Acoustic Guitar, Banjo, Harmonica, Percussion, Backing Vocals
Tom MerlynnAcoustic Guitar, Percussion, Backing Vocals
David RimelisViolin, Mandolin
Richard GoldbergPiano, Synths
Steve LucasElectric Guitar, Backing Vocals
Produziert von: Tom Merlynn, David J Keyes & Titus Wolfe Länge: 43 Min 05 Sek Medium: CD
01. Your Name In The Clouds07: Calling Your Name
02. Too Far Gone08. Angels Don`t Lie
03. Guru For A Dime09. The Trouble You Must Have Seen
04. Heaven Stood Still10. Willin`
05. Where Roses Grow11. Wild Wild World
06. A Trip Nowhere

Man muss sich sicherlich nicht grämen, bisher noch nichts vom aus Frankfurt stammenden und nun in Berlin lebenden Titus Wolfe gehört zu haben. Aber dennoch, um es vorweg zu nehmen, lohnt es sich durchaus, dass Titus sich mit seinem Erstling "Ho-Ho-Kus N.J. ins Singer-Songwriter Rennen gewagt hat.

Da schleppt sich das träge wirkende Drumkit und die süffige Orgel durch Your Name In The Clouds, legt feine semi-akustische Gitarrensprengsel frei und steigert sich zu einer feinen hymnischen Ballade. Ja, so kann ein Album gerne mal beginnen.
Titus Wolfe offenbart uns ein ums andere Mal feine Songwriter Finessen. Mal kokketiert er mit dylaneskem Gebaren ( Angels Don't Lie) und schafft es andererseits sogar, einem Joe Lynn Turner zu LITTLE FEAT's Willin' die Backing Vocals abzufordern.

Gutgelaunt schaufelt sich Guru For A Dime mit feiner Harp und punktuell gesetzten E-Gitarren durch die Boxen und behält die Spannung bis zum Schluss durchaus am Köcheln.
Der langjährige Mink DeVille Bassist David J. Keyes lässt es sich ebenfalls nicht nehmen, nebst seinem alten Bandkollegen Kenny Margolis an Piano und Orgel plus Boris Kinberg am Schlagzeug zum Gelingen der Platte beizutragen.

Düster erscheinende Balladen wie Too Far Gone oder das knurrig gemurmelte Heaven Stood Still kommen minimalistisch instrumentiert daher und verströmen reichlich Atmosphäre. Ein mit schwungvollem Jazzbesen und Banjopicking, gut auflegtem Chorus und Handclaps verziertes Wild Wild World bereitet dem Hörer einen durchaus würdigen Finaleinlauf.

"Ho-Ho-Kus N.J." bietet untern Strich genügend abgehangenes Songwriter Material, um Titus Wolfe als ernst zu nehmenden Troubadour in den Roots-Zirkel aufzunehmen.

Michael Masuch, 18.08.2015

 

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