Tom Gillam

Good For You

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.11.2012
Jahr: 2012
Stil: Roots Rock

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Tom Gillam Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Tom Gillam
Good For You, Blue Rose Records, 2012
Tom GillamVocals, Electric Guitar, Acoustic Guitar, Slide Guitar, Hammond Organ
Matt MuirDrums, Percussion, Backing Vocals
Ben ArnoldPiano, Hammond Organ, Backing Vocals
Zack DiankianBass
TJ McGlincheyBass
Craig SimonAcoustic 6 & 12 String Guitar, Mandolin, Banjo, Electric Guitar
Lincoln DurhamHarmonica
Produziert von: Matt Muir & Ben Arnold Länge: 50 Min 42 Sek Medium: CD
01. Right Here, Right Now07. Any Day
02. Goodbye Goodtime08. Good For You
03. Last Night On Earth09. Something`s Not Right
04. Come The Morning10. Talk To Me
05. A Train, The Rain & Other Things11. One More time
06. Put Me In The Ground12. You Better Be Good (To Me)

Workaholic nennt man das wohl in Fachkreisen, wenn ein Musiker wie Tom Gillam mit "Good For You" quasi sein drittes Album innerhalb eines Jahres veröffentlicht. Neben dem im Frühjahr erschienenen Country Rock fokussierten "Rustic Beauty" zog Tom mal eben so nebenbei (mit entsprechender Tournee) seine US RAILS Trumpfkarte und beteiligte sich maßgeblich am "Southern Canon"-Album seines Americana All Star-Projekt.

Und nun unterstellt uns der gute Tom, das es "gut für uns" sei, ihm zuzuhören und so will dem kreuzsympatischen Musiker und Zeitgenossen auch keiner so recht widersprechen, lässt er auf seinem neuen Album doch wieder mehr die Slide- und E-Gitarren-Muskeln spielen, die seinen Sound so unverwechselbar machen, wie er gleich mal bei dem fulminaten Opener Right Here, Right Now unter Beweis zu stellen vermag, wenn er seine Slide kurz warmlaufen lässt und eine charmant rockige Hookline zum Besten gibt, die sich genauso wie das E-Guitar getränkte Goodbye Goodtime umgehend als eines von vielen zukünftigen Stage Highlights des Album entpuppt .

Tom Gillam vermag immer wieder erstaunlich süffige Melodien aus dem Ärmel zu schütten, weiß er sich doch zudem von seinen US RAILS Kollegen Matt Muir am Schlagzeug und Ben Arnold an den Tasten bestens unterstützt, wenn dieser zarte Orgel- und Wurlitzer-Piano Tupfer beim Westcoast tauglichen Midtempo-Perlchen Last Night On Earth beisteuert .

Kraftvoll und angenehm swampy angehaucht rockt Tom mit der inzwischen auf Betriebstemperatur befindlicher Slideguitar Put Me In The Ground über die imaginäre Bühne, gibt der Gitarre die Sporen, lässt sie aufjaulen, schüttet dem begeisterten Hörer eine ordentliche Portion Southern getränkte Gänsehaut über den Rücken, während Matt Muir am Drumkit knorrig und kraftvoll den Song anschiebt .

Scharwenzeln Any Day (bei dem sich BAND OF HEATHENS Kopf Ed Jurdi beteiligte) und Good For You ganz entspannt mit fliessender, leicht gestrickter durchaus radiokompatibler Melodie durch den Raum, kann er auch anders, und überrascht herzig country-rockig, mit Arnolds hübschem Saloon-Piano und Harp angehauchten A Train, The Rain & Other Things, das man auch im Rustic Beauty Vorgänger verorten könnte.

Tom Gillam weiß in jeder Hinsicht auf seinem neuen Album mit Abwechslungsreichtum zu glänzen, weiß sich doch das mit süffig rootsigem Southern-Flair getränkte Somethin's Not Right mit LINCOLN DURHAMS Bluesharp bestens in Szene zu setzen und Lust auf eine hochprozentige bernsteinfarbene Flüssigkeit zu wecken.

Und das Tom Gillam zum Finale nochmal mit One More Time eine Jam Rock trächtige Nummer aus dem Ärmel schütteln kann, wo sich Slide und E-Gitarren sowie E-Piano liebenswert beseelte Duelle liefern, wundert eigentlich niemanden, zumal er bei You Better Be Good den flockig rockigen Rausschmeisser parat hat, das ein bärenstarkes Album beendet.

Auch auf die Gefahr hin, 2 Euro ins Phrasenschwein werfen zu müssen, hat Tom Gillam hier ein perfekt getrimmtes, abwechslungsreiches Rock Album abgeliefert, dem man nur möglichst viele aufmerksame Ohren und Käufer wünschen kann!

Michael Masuch, 24.10.2012

 

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